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 Apartment von Mamoru

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Mondgöttin
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BeitragThema: Apartment von Mamoru   So Aug 03, 2014 9:28 am

das Eingangsposting lautete :

- Mamoru's Apartment -



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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Mo Sep 29, 2014 8:58 pm

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Zuletzt von Mamoru Chiba am So Nov 30, 2014 2:51 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Mo Sep 29, 2014 9:00 pm

Das ihre Worte ihn so in Verlegenheit brachten, hätte das Mädchen nicht erwartet. Beim Anblick seines roten Gesichts, begann sie amüsiert zu kichern. „Das habe ich nicht böse gemeint.“ Was man ihr auch anmerkte. „Ich finde es nur so lustig, dass es tatsächlich wahr ist.“ Als er dann jedoch erklärte, dass er ohnehin nichts im Haus gehabt hätte, um ordentlich zu kochen, nickte sie verstehend. Ob ich ihm anbieten sollte, für ihr einkaufen zu gehen? Vielleicht freut es ihn ja, wenn sich jemand ein wenig um die anderen, anfallenden Arbeiten kümmert? Ob ihre Idee wirklich so gut war, wusste sie nicht zu sagen, weshalb sie sich erst einmal lieber in Schweigen hüllte.

Mamoru ließ sich wieder direkt neben ihr nieder, so das Hotaru zu ihm herüber rutschen konnte. Die anfängliche Scheu schien langsam aber sicher etwas zu schwinden, was ohne Frage an der etwas locker werdenden Stimmung lag. „Ich würde gern die Nummer 12. nehmen, die Yakisoba.“ Mit erwartungsvollen, großen Augen schaute sie ihm an. Ich komme mir schäbig vor ihn so auszunehmen. „Ich verspreche dir, dass du alles wiederbekommst. Ich möchte dir keine große Last sein.“ Sie verlangte schon eine ganze Menge, als sie ihn bat, sie für eine Weile bei sich aufzunehmen.

So erhob sich der Hausherr auch schon und ging zum Telefonieren in den Flur. Auch Hotaru blieb nicht auf ihrem Hintern sitzen, sondern Schritt zu der Balkontür rüber, um einen Blick auf das hell leuchtende Tokyo zu werfen. Die Hauptstadt erstrahlte in den schrillsten und fantastischsten Farben und wirkte besonders aus solchen Hochhauswohnungen noch einmal deutlich schöner. Das Anwesen ihres Vaters war viel zu weit auf dem Boden und zu abseits von den großen Gebäuden, als das sie einen solch fantastischen Ausblick genießen konnte. Erst als Mamoru wieder kam, unter seinem Arm eine Decke, drehte sich Hotaru rasch und beinahe erschrocken um. Sowohl ihr Rock als auch ihr Haar flogen dabei in sanften Wellen nach. „Es würde mich absolut nichts aus machen auf der Couch zu schlafen oder geweckt zu werden.“ Wenn ich auch noch faul rumliege, während er zur Universität muss, komme ich mir noch schäbiger vor. Dennoch nickte sie sanft, zumal sein aufmunterndes Lächeln scheinbar wirklich bedeutete, dass es für ihn kein Problem war, im Wohnzimmer zu bleiben. „Wenn dir das Sofa zu ungemütlich wird, können wir uns das Bett aber auch teilen, es ist doch sicher groß genug und ich bin sehr dünn.“ Schwächlich wäre vermutlich die bessere Umschreibung.

Nachdem die Beiden die Sache geklärt hatten, ging Hotaru nicht zurück zur Couch, sondern schaute stattdessen weiter aus dem Fenster. „Sie ist wie ich schon sagte, vor einigen Jahren zu uns gekommen. Wieso und woher weiß ich nicht. Sie ist die Assistentin meines Vaters und sorgt dafür, dass im Haus alles seinen Rechten gang geht. Sie kommandiert mich herum, verbietet mir mich mit anderen Leuten zu treffen und macht sich über mich lustig. Zudem... ich kann es kaum beschreiben.“ Langsam drehte sie ihren Kopf um. „Sie wirkt böse, aber auf eine unnatürliche Art. Es ist, als wäre die Luft um sie herum kalt, gänzlich anders als bei Anderen.“ Sie stockte. „Halt mich bitte nicht für verrückt..“ Soll ich ihn auch was fragen? „... Wieso lebst du eigentlich alleine? Keine Freunde, keine Freundin, keine Frau? Ich stelle mir das sehr einsam vor … ich würde nicht gern so leben, wenn ich die Wahl hätte.“ und die hatte sie bekanntlich ja nicht.
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Mo Sep 29, 2014 9:00 pm

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Zuletzt von Mamoru Chiba am So Nov 30, 2014 2:51 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Mo Sep 29, 2014 9:01 pm

Aus dem warmen, sanften Lächeln wurde ein schüchterner, verlegener Blick. Mit leiser Timbre, die dem Ohr aufgrund des schönen Klanges förmlich schmeichelte, meinte sie schließlich. „Dann können wir ja, sofern du mich noch etwas bei dir behältst, ja morgen etwas kochen? Ich kann das ein wenig, habe es im Hauswirtschaftsunterricht meiner Schule gelernt, vielleicht schmeckt es dir dann wieder doppelt so gut?“ Sie konnte schon süß sein, dass musste selbst er sich eingestehen. Das sie zudem natürlich schon etwas 'Strange' war, konnte man allerdings nicht abstreiten.

„In Ordnung, wenn es dir wirklich nichts ausmacht und ich dein Bett ehrlich haben darf, dann nehme ich es dankend an. Ich verspreche dir auch keine Unordnung zu machen oder dir sonstige Probleme zu bereiten.“ Gut, wenn sie nicht gerade einmachte, dann würde in seinem Bett schon nichts passieren, gegen das er etwas auszusetzen hatte. Immer wieder sah sich Hotaru im Zimmer um, denn obwohl das Gespräch sie durchaus erfreute, war ihre Neugierde nach Interessanten Dingen zu groß. Es gab viele schöne Details in seiner Wohnung, so fiel ihr auch sofort das Portrait seiner Schwester auf, dass ein junges, hübsches Mädchen zeigte. Obwohl sie ihm diesbezüglich viele Fragen stellen konnte, hüllte sie sich lieber in schweigen und bewahrte sich diese Option für einen anderen Tag.

Das Mamoru keine weiteren Fragen zu Karonite stellte, beruhigte sie sehr, denn es war ihr sichtlich unangenehm, über diese merkwürdige, teuflische Frau zu sprechen. Als er jedoch begann sich bezüglich der Freunde zu rechtfertigen, senkte sie wieder beschämt den Kopf. „Tut mir Leid, dass war unhöflich und frech von mir. … ich wollte dir nicht so nahe treten Mamoru San.“ Vielleicht hatte der Übermut Chibiusas schon auf sie abgefärbt? „Aber ich verspreche dir, wenn du morgen zurück bist, dann halte ich dich nicht vom lernen ab, ich bin ganz leise..“ Ich sollte ihn dann allerdings auch nicht anstarren.
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Mo Sep 29, 2014 9:01 pm

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Zuletzt von Mamoru Chiba am So Nov 30, 2014 2:51 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Mo Sep 29, 2014 9:02 pm

Als Mamoru sie ein weiteres Mal bat, am nächsten Morgen ihren Vater anzurufen, presste sie ihre zart geschwungenen Lippen so fest aufeinander, dass diese beinahe ihre gesamte Farbe verloren und wie zwei weiße, dünne Striche wirkten. „Wenn dir das lieber ist, ja, ich werde ihn Morgen früh anrufen, versprochen.“ Auch wenn er es nicht wusste, auf ihr Wort konnte man sich durchaus verlassen. Eigentlich war Hotaru kein Mensch der log oder sich herausredete – auch wenn es für alles natürlich ausnahmen gab. „Wenn du am Nachmittag wieder da bist, werde ich hier auf dich warten.“ Es war zwar nur eine Kleinigkeit, doch die Tatsache das sie gemeinsamen kochen wollten, erfreute sie ungemein.

Als Mamoru sich vom Sofa erhob, folgte ihren dunklen Augen ihm. Zunächst brachte er nur die kleinen Bestellheftchen davon, dann schlug er allerdings vor, zusammen mit ihr nach draußen auf den Balkon zu gehen. „Oh ja, gern..“ Sie stand eben wirklich nicht ganz ohne Grund an dem großräumigen, offenen Fenster. Der Anblick auf die schöne, wie einen Kristall leuchtende, Stadt war unbezahlbar. Die Villa ihres Vaters stand am Außenbezirk und war durch ihren recht niedrigen Bau für einen Ausblick natürlich alles andere als gut geeignet.

Sie folgte ihm nach draußen, wo ihr sogleich ein kühler Wind um den zarten Leib wehte. Ihr dunkles Haar tanzte in den Brisen, wobei sie die Arme vor den zierlichen Körper hob, um sich vor der Kälte zu schützen. „Es ist wirklich sehr kalt..“ murmelte sie leise. „Sehr, sehr kalt..“ Doch ehe er irgendwas erwiderte, hatte er ihr auch schon eine Jacke um die Schultern gelegt. Das ist sehr lieb, er ist sehr lieb „D-danke..“ Sie wurde leicht rot, ob nun wegen der Geste oder Kälte, war schwer zu sagen. Vielleicht klang es albern und merkwürdig, doch irgendwie schaute sie Mamoru nach seinen ganzen Heldentaten mit anderen Augen. Bei einem Mädchen wie ihr, war diese kleine Anbetung allerdings nicht verwunderlich – als ob sie irgendwelche männlichen Vorbilder gehabt hatte, zu denen sie aufsehen konnte. Die Frage nach ihrer Zukunft kam plötzlich, doch genau so plötzlich antwortete sie, denn lange überlegen brauchte sie da nicht. „Ich möchte Ärztin werden, genau wie mein Vater... ich will meine Fähigkeiten für Gutes einsetzen, verstehst du?“ Lustig, irgendwie gab es sehr viele angehende Ärzte, doch für Japan nicht ungewöhnlich.
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Mo Sep 29, 2014 9:03 pm

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Zuletzt von Mamoru Chiba am So Nov 30, 2014 2:54 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Mo Sep 29, 2014 9:03 pm

Langsam näherte sie sich dem Geländer des Balkons und legte ihre zarten Finger auf das Metall. Die Stadt, welche heller leuchtete als jeder Stern am klaren Nachthimmel, wirkte auf sie so fesselnd, dass sie einen Augenblick lang kaum vermochte, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Erst die sanfte Stimme des jungen Mannes brachte sie wieder in das hier und jetzt. Langsam wandte sie ihm das hübsche Gesicht zu, wobei sich immer noch dieses kleine Lächeln hielt. „Ich bin eine sehr gute Schülerin. Mein Vater hat sehr großen Wert darauf gelegt, dass ich eine hochrangige, wichtige Schule besuche. Dir sagt vielleicht die Mugen-Schule für Hochbegabte etwas, oder?“ Sie genoss einen ausgezeichneten Ruf und war Mamoru mit Sicherheit bekannt. „Mein Vater ist Dr. Soichi Tomoe, der Leiter des Instituts.“ Das ganze sollte eigentlich schon für sich sprechen.

Tatsächlich waren ihr die Bücher, welche überall in seinem Zimmer verteilt herumlagen, aufgefallen, dennoch hatte sie sich nicht weiter mit den Hintergründen beschäftigt. Nun, wo sie allerdings darüber nachdachte, fiel ihr plötzlich ein, was es mit dem Ganzen auf sich haben konnte. „Sag mal Mamoru San, studierst du zufällig auch Medizin?“ Sie blickte an ihm vorbei in die Wohnung. „Dort hinten Lagen zumindest Bücher, oder interessiert es dich nur so?“ War auch er ein angehender Arzt? Ihre Augen weiteten sich bei dem Gedanken etwas, wobei ihre Hände fester um die Brüstung griffen.
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Mo Sep 29, 2014 9:04 pm

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Zuletzt von Mamoru Chiba am So Nov 30, 2014 2:55 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Mo Sep 29, 2014 9:04 pm

Sie nickte bestätigend, beinahe so als hätte er den Namen der Schule selbst erraten. „Ja, ich kenne Michiru..“ nicht persönlich, aber vom Sehen – wie konnte sie, sie auch ignorieren? „Bist du mit den Beiden befreundet?“ Ein zartes Lächeln entstand von neuem auf ihren Lippen. „Sie sind sicher viel älter als ich...“ Hotaru war schließlich erst dreizehn Jahre, auch wenn sie dank ihres zierlichen Körpers deutlich jünger wirkte. Vorsichtig wandte sie ihren Blick wieder ab und schaute zurück auf die Stadt.

Als Mamoru sich zu ihr Gesellte und seine Arme auf das kühle Metall des Geländers legte, richteten sich ihre Augen aus dem Winkel heraus auf sein Gesicht. „Ich bin mir sicher, dass du es schaffst. Du wirkst sehr verantwortungsbewusst und klug, du erinnerst mich ein wenig an meinen Vater.“ Auch Soichi Tomoe war ein lieber Mann, zumindest bis zu diesem bestimmten Zeitpunkt. Noch bevor sie ihren Mund zu einem neuen Satz öffnen konnte, parkte plötzlich ein Auto vor dem Gebäude und Mamoru erklärte, dass das Essen angekommen war Ging ja schnell. „Ja, einverstanden.“ Meinte sie auf seine Bitte, dass Geschirr aus der Küche zu holen. Rasch setzte sich sich in Bewegung und betrat die Wohnung. Da die Türen der Schränke aus Glas bestanden, konnte sie ohne langes suchen erkennen, so sich die Teller befanden. Für Nudeln eigneten sich Schüsseln am Besten und genau diese ergriff sie auch. Lediglich für das Besteck an sich brauchte sie ein wenig Länger.
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Mo Sep 29, 2014 9:06 pm

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Zuletzt von Mamoru Chiba am So Nov 30, 2014 2:57 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Mo Sep 29, 2014 9:06 pm

Siebzehn Jahre – was ein schönes Alter. Alleine die Vorstellung, kurz vor der Volljährigkeit zu stehen, zauberte dem hübschen Mädchen ein Lächeln auf die Lippen. In ihrem Kopf malte sie sich Szenen aus, wie sie als junge Frau einen Mann kennenlernte und nun darauf wartete, endlich achtzehn zu werden, um diesen heiraten zu dürfen. Es mochte kitschig sein, doch sie wünschte sich tatsächlich irgendwann einmal in Weiß heiraten zu dürfen – dass ging als dreizehnjähriger Teenager nun einmal nicht!

Während Mamoru noch an der Tür war und gerade den Lieferjungen bezahlte, fand Hotaru endlich die Schublade mit dem Besteck. Sorgsam, als ob es dazu gehörte, legte sie Löffel und Gabel sowie ein Messer neben den Teller und wartete brav. Wenn man sie sich einmal genauer anschaute, ihre Größe und Statur begutachtete, kam man nicht umher sich zu fragen, ob sie vielleicht bewusst hungerte.Sie hatte einen sehr flachen Bauch, kleine Brüste und dünne Arme. Obwohl sie schon recht ausgeprägte, weibliche Hüften besaß, wirkte sie im Gesamtbild doch eher schlank, beinahe dünn. Mamoru wusste mittlerweile jedoch, dass ihre körperlichen Defizite eher auf ihr Krankheit zurückzuführen waren – ob es sich dabei wirklich um etwas natürliches handelte? „Uh, dass sieht lecker aus...“ Auch wenn sie sehr leise sprach, hatte sie doch eine sehr hübsche Stimme, in der Freude schön melodisch mitschwingen konnte.

Nachdem Beide sich aufgefüllt hatten und zurück zu ihrem Platz gingen, begann Hotaru vorsichtig zu Essen. Sie schwang die Beine selten übereinander, saß viel eher brav und beinahe unschuldig, mit zur Seite geneigten Füßen, da und hielt die Schultern gesenkt. Plötzlich verlautete ein Appell im Radio, welches Mamoru zuvor eingeschaltet hatte, und zog ihre Aufmerksamkeit auf sich. „Glaubst du dass da viele Leute hin gehen?“ Fragte sie vorsichtig, wobei sie ihren Blick vom Essen hob und den jungen Gastgeber anblickte. „Mamoru San? Alles gut bei dir?“ Er wirkte abwesend, beinahe wie weggetreten. Langsam streckte sie ihre Hand aus, zarte Finger berührten seinen Arm. „Mamoru San?“
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Di Sep 30, 2014 10:05 pm

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Zuletzt von Mamoru Chiba am So Nov 30, 2014 2:57 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Di Sep 30, 2014 10:34 pm

Sorgenvoll legte sich die Stirn des Mädchen in Falten. „Du wirst immer blasser – Mamoru?“ Sie wusste beim besten Willen nicht, was sie tun sollte, wenn er nicht mehr zu sich kommen sollte. Wie eine Trance, als ob er in einer Art Wachkoma liegt. In den Büchern ihres Vaters hatte sie des öfteren über solche Krankheitsbilder gelesen. Die Psyche des Menschen und seine Zerbrechlichkeit gehörten zu den interessantesten Bereichen des der Medizin, weshalb Hotaru großes Interesse an ihr hatte. Erst als der junge Student wieder zu sich kam und mit überraschter, abwesender Stimme zu ihr sprach, begann sie wieder entspannt zu atmen. Ein Glück, ich hatte wirklich Angst. Würde er über ihre Gedanken Bescheid wissen, hätte er sie vermutlich ausgelacht. Das führte wiederum dazu, dass ihre Wangen einen dezenten Rotton annahmen.

Anstatt ihr zu erklären, was los war, erhob sich Mamoru plötzlich und erklärte ihr, dass er jede Sekunde zurückkommen würde. „A-aber ic....“ Ihre zierlichen, kalten Finger glitten von seiner Schulter und sanken schlaff auf die Sitzfläche hinab. Vielleicht kennt er die Frau aus dem Radio oder ihm ist eingefallen, dass er morgen Besuch bekommt? Sie konnte sich beim besten Willen nicht erklären, was plötzlich los war.

Unheimlicher als seine überraschende Abwesenheit, war nur die Fröhlichkeit, welcher er bei seiner Rückkehr ausstrahlte. Anstatt ihm sofort zu Antworten, zuckte ihr Mundwinkel leicht melancholisch hinab. Bestimmt reißt er sich nur zusammen, er will mich gar nicht bei sich haben. Verunsichert von dieser Theorie, zog sie ihre schlanken Beine näher an sich, wobei ihre kleinen Füße sich anspannten. „Du willst wirklich mit mir raus gehen? … Oder magst du nur nicht mehr mit mir auf der Couch sitzen?“ Am liebsten hätte sie just nach dem Stellen dieser Frage den Kopf geschüttelt, weshalb sie hastig korrigierte. „Verzeih' mir diese doofe Frage. Ich hab nur Angst das du mich vor die Tür setzt und ich wieder nachhause muss.“ Bei dem Gedanken daran, schmerzte ihre Wange wieder.

Nein, sie wollte ihm nicht die Laune verderben indem sie das kleine, depressive Mädchen mimte. „Ja, ich würde sehr gerne mit dir zu dieser Veranstaltung gehen.“ Beinahe wäre sie aufgestanden und eiligen Schrittes zu ihrem Mantel gelaufen, da setzte sich Mamoru auch schon wieder neben sie und begann mit einem süßen Schmunzeln auf den Lippen weiter an seinen Nudeln zu essen. Oh, dass habe ich fast vergessen! Sie sah zum Tisch hinab, wo immer noch ihr dampfender Teller stand. Wie peinlich... Erneut färbten sich ihre Wangen, welche eigentlich gar nicht rot werden durften, purpur. „Aber Mamoru?“ Sprach sie leise, wobei sie sich ihren Teller wieder auf den Schoß zog. „Ich habe gar kein Kleid, ich habe nicht einmal Klamotten dabei. Außer eben die, die ich am Leib trage.“ Über solche Sachen hätte sie sich Mal Gedanken machen sollen, bevor sie so fluchtartig das eigene Zuhause verließ.
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Do Okt 02, 2014 3:20 am

„Unsinn Hotaru.“ Ich kann ihr ja schlecht sagen, das ich glaube da hinzumüssen Dann neigte er jedoch den Kopf etwas zur Seite und sah sie ein paar Momente abwartend und nachdenklich an, als sie äußerte das sie fürchtete vor die Tür gesetzt zu werden. „Hotaru, hör mal.“ begann er ernst und hatte sich indes ja wieder an den Tisch gesetzt. „Wenn ich mich mit dem Gedanken, das du hier bist, nicht anfreunden könnte, dann wärst du nicht mehr hier. Ich will dich nicht los werden. Ich möchte nur gerne da hin. Das klingt interessant und ich bin gern bei solchen Veranstaltungen. Du kannst auch gerne hier bleiben, wenn dir das lieber ist. Hau dich aufs Ohr und schlaf, ich bin dann sicherlich in 1-2 Stunden wieder hier.“ Er klang nicht verärgert oder so. Nicht im Geringsten. Eigentlich eher sanft aber erklärend.

Da sie dann allerdings meinte, sie wolle mit, habe aber kein kleid, schlang er gerade den letzten Bissen runter und legte die Stäbchen zur Seite. „Ich glaube da finden wir eine Lösung, wenn du mit möchtest...ich muss nur kurz telefonieren.“ Und wie schon vorher, verließ er, sofern alles okay bei Hotaru war, den Raum und telefonierte. Das lag aber nicht an ihr, sondern das er generell lieber alleine telefonierte, statt mit anderen im Raum. Man konnte es eine Marotte nennen. Als er zurückkam wirkte er sehr positiv gestimmt. „Auf dem Weg halten wir bei einer Freundin. Sie hat eine kleine Boutique und hilft uns aus.“ Meinte er zwinkernd. Siehst du Hotaru, kein Grund zur Beunruhigung.
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Do Okt 02, 2014 7:39 pm

Sie hob gerade ihre Gabel zurück an den Mund, als Mamorus angenehm weicher Bass erklang. Er versuchte ihr zu erklären, dass sie sich irrte und er gewiss nicht vor hatte, sie wieder aus seiner Wohnung zu schmeißen. Zunächst fürchtete das Mädchen, sich etwas zu viel herausgenommen zu haben, doch als er beruhigend weiter sprach, fiel auch die Anspannung von ihr ab. „Nein!“ Sprang sie ihm plötzlich ins Wort und stellte die Reste ihres Essen zurück auf den Tisch. „Ich komme mit, ich habe eigentlich schon Lust rauszugehen und irgendeine Begleitung brauchst du schon.“ Einzig die Tatsache, dass sie nichts zum Anziehen hatte, machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Doch auch für dieses Problem schien der junge Student eine Lösung zu haben.

Einen Moment lang schaute Hotaru ihm hinterher und fragte sich, wieso er schon wieder das Zimmer verließ – Hat er etwa Kleider im Schrank? Anstatt diese Möglichkeit unheimlich zu finden, schien sie die Vorstellung viel eher zu amüsieren. Er wäre dann quasi für alle Lebenssituationen vorbereitet. Erst als Mamoru zurück in das Wohnzimmer kam und mit seinem charismatischen Lächeln zu ihr sah, verstand sie, dass ihre Vorstellung völlig albern gewesen war. „Wow, dass klingt toll. Du kennst echt viele Leute oder? Ich hätte nicht gedacht, dass du jemanden findest, der mir ein Kleid leiht, zumal ich ja nicht ganz so normale Maße habe...“ Das Hotaru damit nicht auf irgendeine Form von Adipositas anspielte, sah man ihr ja sehr deutlich an. Obwohl sie recht gut proportionierte Hüften hatte und auch ihre Brüste im Verhältnis zu ihrem Alter und Gewicht nicht klein waren, besaß sie doch eine sehr schlanke, nahezu dünne Figur. „Ich werde auch wirklich gut auf das Kleid aufpassen. Ich bin übrigens fertig und satt.“ Ihr Lächeln wurde bei diesem Geständnis größer als je zuvor. Demonstrativ strich sie sich noch einmal über den flachen Bauch.
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   So Okt 05, 2014 1:20 am

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Zuletzt von Mamoru Chiba am So Nov 30, 2014 2:57 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   So Okt 05, 2014 1:29 pm

Sie nickte verstehend. „Ja, dass glaube ich dir. Ich möchte meine Freundschaften auch erhalten.“ Ich habe eigentlich nur Chibiusa, aber sie werde ich niemals enttäuschen. „Hast du diese Leute durch dein Studium kennengelernt, oder im Internet?“ Das Mamoru kein Kind der Trauer war, hatte sie schon ziemlich früh begriffen. „Du bist doch auch noch sehr jung. Vielleicht ist es ja gar nicht so verkehrt, wenn du dein Medizinstudium in Japan machst und danach in die U.S.A gehst. Mein Vater hat mir erzählt, dass gerade die Forschung und Medizin in Japan immer mehr Fortschritte macht im Vergleich zu Amerika...“ Vielleicht war das auch nur eine Art Selbstbeweihräucherung, doch irgendwie mochte Hotaru es glauben.

Als er fragte, ob sie vorher noch duschen mochte, wurde sie plötzlich knallrot. „Mamoru San, ic...“ FRag ihn einfach. „Darf ich meine Klamotten hier waschen … und würdest du mir dann vielleicht etwas leihen, bis wir bei deiner Freundin sind?Ob sie auch Unterwäsche hätte, die ich bekommen könnte?
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Mo Okt 06, 2014 9:20 am

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Zuletzt von Mamoru Chiba am So Nov 30, 2014 2:59 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Apartment von Mamoru   Mo Okt 06, 2014 8:20 pm

Sie nickte Sachte. „Ich habe schon gehört, dass man in solchen Pubs viele Leute kennenlernen kann. Aber warst du letztes Jahr nicht eigentlich viel zu jung dafür?“ Das kleine Grinsen auf ihren Lippen hatte etwas freches und verlieh ihr etwas unglaublich hübsches. „Du bist ein deutlich größerer Draufgänger, als ich dir zugetraut hätte.“ Auf den ersten Blick wirkte Mamoru einfach wie der nette Kerl von nebenan. Ein junger Mann, den jede Mutter gern zum Schwiegersohn hatte, doch auch in ihm schien durchaus ein kleiner Rebell zu schlummern. Hotaru neigte den Kopf nachdenklich hin und her. „Ich glaube, wenn ich im Ausland wäre, würde ich mich auch in irgendeinem japanischen Laden am wohlsten fühlen, sobald ich Heimweh verspüre.“ Eigentlich auch keine sonderlich große Sache.

Nachdem er die Frage bezüglich des Duschens gestellt hatte, war Hotaru rot angelaufen. Die Färbung ihrer Wangen änderte sich auch nicht, als selbst Mamoru beschämt zur Seite blickte. Sie wusste, dass er damit nichts unanständiges erzwingen wollte und glaubte auch keine Sekunde lang daran, dass er irgendwelche Hintergedanken haben konnte. Doch alleine die Vorstellung, sich in einer fremden Wohnung auszuziehen und die eigenen Klamotten in eine Waschmaschine zu stecken, machte sie unglaublich nervös.

„O-okay, d-danke.“ Ihr Herz begann stärker zu schlagen, pumpte leer vor sich hin. Vorsichtig erhob sie sich, während Mamoru sich gerade auf den Weg ins Schlafzimmer machten wollte. „Du Mamo-Chan?“ Wie niedlich, wo hatte sie denn das plötzlich her? „Falls ich nach 20 Minuten nicht wieder da bin, würdest du klopfen? Ich schließe die Tür nicht ab, denn ich bin schon ein paar Mal in der Dusche zusammengebrochen. Nur falls es jetzt wieder passiert.“ Sie wollte nicht das er sie sah, nicht einmal zwingend wegen ihrer 'Nacktheit' sondern viel mehr wegen den Dingen, die sie vor Anderen verbarg. Da er sicher einwilligte, konnte sie nun also ohne große Umwege ins Badezimmer gehen. Mit einer gewissen Scheu öffnete sie die Tür und blickte sich im kleinen Bad um. Direkt links von ihr befand sich ein Waschbecken, daneben stand die Toilette. Aufgrund des getrunkenen Saftes, rief plötzlich auch die Natur, weshalb sie die Gelegenheit gleich einmal beim Schopfe packte. Richtig klasse war, dass er sogar über eine Badewanne verfügte, die im Verhältnis zum eigentlichen Raum recht groß ausfiel. Direkt daneben, an der rechten Seite, stand die Dusche. Nachdem sie fertig war, sich aus reiner Gewohnheit die Hände wusch, zog sie sich aus und legte ihre Klamotten fein ordentlich zusammen, wobei sie Slip und BH unter dem Stoff ihres dunklen Kleides versteckte. „Ich lege die Sachen auf den Korb, ist das in Ordnung Mamoru?“ Rief sie ihm aus dem Badezimmer zu. Peinlicher Weise hatte sie keine Ahnung, wie man eine Waschmaschine bediente, zudem wusste sie auch nicht, ob er nicht eventuell selbst noch etwas zum Waschen hatte. Nackt stellte sie sich so schließlich unter die Dusche und ließ das heiße Wasser durch die Brause auf sie hinunter regnen. Die freien, mechanischen Stellen an ihren Armen und Beinen waren durch Wasser ein Glück nicht angreifbar und so mit ihrer Haut verwachsen, dass sie ohnehin keine Probleme bei der Körperpflege hatte. Immer wenn sie in der Dusche stand und ihr Körper sich erwärmte, begann sie vor sich hin zu träumen. Das Gefühl, warme Haut zu bekommen, war unbeschreiblich schön für ein Mädchen, dass sonst nichts als Kälte kannte. Wenn man mal von den cyberkinetischen Teilen absah, hatte sie einen durchaus sehr hübschen, wohlgeformten Körper, der durch die Feuchtigkeit des Wassers auch sehr gut zur Geltung kam.

Hotaru war schließlich fertig, noch bevor die zwanzig Minuten um waren. Sie stieg aus der Dusche und schnappte sich eines von Mamorus weißen Handtüchern, um sich den Körper trocken zu rubbeln. Lediglich ihr pechschwarzes, glattes Haar behielt noch einiges an Restfeuchte. Mit dem Handtuch um den Körper gewickelt, öffnete sie vorsichtig die Tür und fischte rasch die zurechtgelegten Sachen hervor. Die Jogginghose war recht weit, saß aber dank den Schnüren und ihrer doch gar nicht einmal so schmalen Hüfte recht gut. Das T-Shirt schlabberte, verbarg dadurch allerdings auch sehr gut das fehlen ihres Büstenhalters. Barfuß trat sie mit schließlich wieder ins Wohnzimmer. Selbst Mamoru konnte nicht abstreiten, dass sie in diesen viel zu großen Sachen wirklich bezaubernd wirkte. „Danke, jetzt fühle ich mich gleich viel besser. Falls du es nicht gehört hast, ich habe meine Sachen auf den Wäschekorb gelegt.“ Der Nachteil an so einer Dusche war ja, dass sie immer unglaublich müde machte.
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