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 Forschungslabor

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AutorNachricht
Mondgöttin
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Anmeldedatum : 21.07.13
Anzahl der Beiträge : 164

BeitragThema: Forschungslabor   Mi Jun 18, 2014 5:15 pm

- Eines der Forschungslabore in der Universität. -
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BeitragThema: Re: Forschungslabor   Mi Jun 18, 2014 7:44 pm

First Post


Setsuna begann sich die Schläfen zu reiben. Ihre Augen schmerzten vom Bildschirm, welchen sie schon geschlagene acht Stunden betrachtete. Seit acht Stunden versuchte sie irgendeine Erklärung dafür zu finden, weshalb das gestern geschehen war. Seit acht Stunden durchforstete sie die bisher gesammelten Daten nach Auffälligkeiten.
"Vielleicht sollten wir eine kleine Pause machen.", hörte Setsuna ihre Promotionskollegin sagen.
Reika arbeitete nicht an der Erforschung der Minigalaxie im Hinblick auf die physikalischen Verhältnisse, sondern untersuchte parallel zu Setsunas Untersuchungen die Entwicklung von den Planeten. Beide waren bisher eher schlecht als recht voran gekommen. Reika ärgerte sich über den Verlust von P7J-989 noch Tage später und Setsuna hatte mit dieser neuen Anomalie von gestern nur Probleme.
Setsuna seufzte. Sie nickte Reika zu und diese verließ mit einem Lächeln das Labor, um nebenan in der Mensa etwas zu Essen.
Setsuna erhob sich von ihrem Bürostuhl und lief hinüber zum großen Fenster, welches den Blick in den Untersuchungsraum gewährte.
In vollkommender Schwerelosigkeit und äußerem Vakuum schwebte die Minigalaxie. So klein war sie dabei gar nicht. Laut Forschungsbericht E-17 hatte sich die Galaxie auf einen Durchmesser von 3,53 Metern aussgedehnt und wuchs nun nur noch minimal.
Setsuna beobachtete die sich drehende Galaxie mit all ihren Sternen und Nebeln. Einige der Sonnensysteme besaßen so große Planeten, dass man sie sogar mit bloßem Auge von hier aus sehen konnte. Leider waren das meist Gasriesen ohne besonders interessante Eigenschaften.
Die interessanten Planeten mussten Reika und Setsuna immer mit ihrer Spezialkamera betrachten.
Setsuna seufzte. Irgendwie konnte sie Reika schon verstehen. In dieser "riesigen" Galaxie existierten bisher nur ein Dutzend Planeten mit einer Art von Atmosphäre und nur drei davon waren schon so weit entwickelt, dass man erste Pflanzen und sogar ein paar wenige Tiere entdecken konnte.
P7J-989 war einer davon und fiel vor 14 Tagen seiner Sonne zum Opfer. Zwar konnte Setsuna dadurch einige Fortschritte im Bezug auf die Sonnenentwicklung machen, allerdings war P7J-989 verloren.
Setsuna fand den Anblick der Minigalaxie noch unglaublicher als die Bilder unserer Galaxie, die man immer vorgelegt bekam.
Schon seit längerem fragte sich Setsuna, ob es wirklich an der Größe der Galaxie lag, dass sich alles so schnell entwickelt hatte, oder doch an der seltsamen Theorie ihres Doktorvaters, dass durch die in Kraft gemessene stärkere Gravitation sogar die Zeit gekrümmt werden konnte.
Setsuna rieb sich am Hinterkopf und legte dann ihren Laborkittel ab. Sie holte aus ihrer Handtasche ihren Geldbeutel und wollte schon das Labor verlassen, als plötzlich ihr Computer ein Piepen von sich gab, welches nichts gutes verheißen konnte.
Schnell war Setsuna am Rechner und musterte das sich eben öffnende Fenster der Messstationen.
Ihre lilaroten Augen weiteten sich. Ein rotes Warndreieck neben der Computersimulation versprach einen bevorstehenden Kollaps. Die Messwerte schnellten in die Höhe und das Piepen wurde immer schneller und penetranter.
Setsuna trat einen Schritt zurück vom Rechner und wandte sich langsam dem Untersuchungsraum zu.
Selbst mit bloßem Auge konnte Setsuna den steigenden Lumineszenzgrad erkennen. Schließlich musste Setsuna ihren Arm schützend vor die Augen halten, während der Sichtschutz der Untersuchungskammer hochfuhr.
Setsuna wandte sich wieder dem Monitor zu, auf dem sie nun verfolgte, was passierte.
Als der Lumineszensgrad so hoch war, dass Setsuna um die Einrichtung fürchtete, tauchte ein unbekanntes Objekt am Rand der Galaxie auf. Es begann sich rasend schnell auszubreiten wie ein riesiger Nebel.
Der Sichtschutz wurde herunter gefahren und wieder warf Setsuna erstaunte Blicke auf die Galaxie.
Wie eine riesige, schwarze Wolke begann das unbekannte Objekt alles in seinem Umkreis zu verschlucken. Desto mehr es verschlungen hatte, desto schneller bewegte es sich fort.
"Was ist das? Eine Modifikation eines schwarzen Lochs?", fragte sich Setsuna und trat an das Fenster.
Alles bis auf einen letzten, hell leuchtenden Stern war verdunkelt. Hinter Setsuna ertönte das Erinnerungssignal des Computers für einen sterbenden Planeten oder Stern wie ein Dauersignal.
Einen Augenblick hielt das Licht des Sterns dem dunklen Nebel offenbar stand. Umso kalter erwischte es Setsuna, als der dunkle Nebel sich plötzlich über den Stern stülpte und daraufhin die gesamte Untersuchungskammer mit schwarzem Nebel gefüllt wurde. Die Magneten, welche den Schwebezustand erhielten, begannen langsam zu versagen. Ein undefinierbares Geräusch wie bei einer Vibration begann zu ertönen.
Sekunden später wurden die Magneten zerfetzt und die Wände eingerissen. Setsuna schrie erschrocken auf, als der schwarze Nebel begann sich in alle Richtungen auszubreiten.
Langsam wurde ihr klar, dass der schwarze Nebel ein Eigenleben besaß. Selbst ohne Vakuum und Magnetschwebezustand schwebte der Nebel in der Luft und hielt sich selbst soweit komprimiert.
Vom immer lauter werdenden Geräusch bekam Setsuna höllische Kopfschmerzen, weswegen sie ihre Hände auf die Ohren legte.
Setsuna war einerseits geschockt von der Ausbreitung des Nebels doch andererseits fasziniert davon, dass er sich nicht verflüchtigte oder explodierte.
Mit großen Augen starrte Setsuna auf das schwarze Unbekannte, welches ihr immer näher kam. Um sie herum war plötzlich alles in den Hintergrund gerückt. Selbst das durchdringende Piepen des Computers schien weit weit weg zu sein.
Vor Setsuna bäumte sich der Nebel auf. Er wuchs wie ein Geschwür an und erfasste die Grünhaarige schließlich in einem Tempo, das bemerkenswert war.
Setsuna spürte, wie die Temperatur ihres Körpers immer weiter sank, ebenso wie ihre Kraft. Nach knapp drei Minuten lag Setsuna kraftlos am Boden umwabert vom schwarzen Nebel, den sie immernoch nicht definieren konnte. Es fühlte sich fast so an wie etwas Flüssiges, sehr Kaltes, dass ihr jegliche Wärme und Kraft entzog.
"Werde ich so enden? Als Opfer der Wissenschaft? Als Opfer meiner Neugier? Aber ich wollte doch der Menschheit helfen! Ich wollte doch etwas erreichen in meinem Leben! Ich will nicht so enden!"

"Neeeiiiiin!", rief Setsuna verzweifelt und für einen Augenblick schien es so, als würde ihr Körper dem Entzug von Energie standhalten können.
Daraus Hoffnung schöpfend begann sich Setsuna darauf zu konzentrieren. Ein unbekanntes Gefühl begann ihren Körper zu erfüllen. Es war wie ein leichtes Bitzeln und Glühen.
Auf Setsunas Stirn erschien das leuchtende Zeichen des Pluto und um sie herum begann sich der Nebel aufzulösen. Mit ernstem Blick schaute Setsuna in die Schwärze, während sie innerlich versuchte jenes Gefühl zu verstärken.
Der Nebel löste sich auf und Setsuna ließ kraftlos ihren Kopf sinken und schloss die Augen mit einem Lächeln.

Nach wieviel Zeit sie die Augen öffnete, wusste sie nicht. Sie wusste nur, dass sie auf einmal in einem völlig leeren Raum mit Licht lag. Setsunas Körper fühlte sich auch bereits etwas besser an.
Langsam setzte sich Setsuna auf. Aus den Augenwinkeln bemerkte sie, dass ihre Hand plötzlich ganz anders aussah.
Sie hob ihre rechte Hand und drehte sie vor ihren Augen hin und her.
"Weiße Handschuhe?", fragte sich Setsuna und blickte an ihrem Arm hoch und von dort aus weiter.
"Mit schwarzen Rändern? Weißes Shirt mit schwarzem Kragen und Schleife? Schwarzer ... kurzer Faltenrock? Was ist denn hier los?"
Setsuna erhob sich und bewunderte ihre schwarzen Langschaftstiefel mit weißem Rand.
Dann blickte sie sich um. Wie erwartet war da nichts. Es war nur Licht, das an manchen Stellen heller oder schwächer und vereinzelt sogar leicht farblich war.
"Pluto! Erbin des Plutos!", hörte Setsuna eine tiefe, männliche Stimme rufen.
Suchend wandte sie sich um und erschrak fast, als sie neben sich plötzlich einen langen, silbernen Stab schweben sah. Er sah fast aus wie ein Schlüssel mit einem roten Stein an der Spitze, umschlungen von einem silbernen Herz.
"Pluto! Nimm dein Zepter in die Hand!", ertönte die Stimme wieder.
So langsam fragte sich Setsuna, ob sie damit gemeint war.
"Wer ist da? Wo bin ich? Was ist hier los?", rief Setsuna und blickte sich weiterhin um.
"Nimm dein Zepter in die Hand!"
"Wieso?"
"Alle deine Fragen werden beantwortet werden."
"Dadurch, dass ich diesen seltsamen Stab anfasse?"
"Es ist dein Zepter! Deine Macht! Nimms sie an!"
Setsuna musterte den Stab. Er wirkte wie ein einfacher Stab. Zwar kunstvoll, aber nicht außergewöhnlich.
"Ich weiß nicht, was für eine Macht du meinst.", sprach Setsuna ohne den Stab aus dem Blick zu lassen.
"Ergreife dein Zepter und du wirst es erkennen!"
Setsuna zögerte eine Weile, bevor sie den Stab vorsichtig ergriff.
Ein Wind kam aus dem Nichts auf und Setsuna fürchtete schon einen Fehler begangen zu haben.
Plötzlich erschien vor Setsuna eine riesige Pforte aus weißem Marmor und weißem Holz. Aus den Augenwinkeln konnte sie noch viele weitere Pforten um sich herum ausmachen.
Der große, rote Stein am Stab begann aufzuleuchten und Setsuna schaute ihn überrascht an.
Daraufhin hörte sie etwas klimpern und sie blickte an sich herab, wo plötzlich eine silbern-rote Kette um ihren Rock lag, an der mehrere seltsam geformte Schlüssel hingen.
"Dies sind die Pforten zur Vergangenheit und zu jeder möglichen Zukunft. Für jede Pforte besitzt du allein den Schlüssel. Von hier aus kannst du überall hin."
"Eine Halle der Zeittore? So etwas ist doch völlig unmöglich! Zeitreisen in die Vergangenheit würden nur noch mehr Universen erschaffen und in die Zukunft reisen ist unmöglich! Besonders benötigt es doch viel mehr Aufwand, um durch die Zeit zu reisen, als einen Schlüssel zu nehmen und eines der Tore zu öffnen. Und warum sollte diese Fähigkeit gerade ich bekommen? Ich bin doch keine Göttin!", rief Setsuna und fragte sich ernsthaft, was das alles werden sollte.
"Es ist, wie es ist. Dies ist deine Welt. Deine Dimension. Niemand sonst hat hier den Zutritt und niemand sonst kann die Pforten hierher öffnen. Bewache die Vergangenheit und beschütze die Zeitlinien!"
Die Stimme verklang und die Pforte vor Setsuna öffnete sich. Auf der anderen Seite sah Setsuna das zerstörte Laboratorium im Dunkeln. Kaum war sie hindurch getreten, schloss sich die Pforte auch schon hinter ihr.
Mit einem Leuchten verschwand ihre neuartige Kleidung und ihre verdreckte und zerrissene Kleidung erschien wieder. Auch der Stab verschwand.
Stattdessen hielt sie nun einen violett-blauen Füller oder dergleichen in der Hand. Auf einem goldenen Stern darauf erkannte sie das Zeichen des Plutos.
"Pluto. Ist das etwa mein Schicksal?", fragte sich Setsuna leise und musterte die Kugel auf der Spitze des Füllers.
In diesem Augenblick wurde die Tür aufgetreten und ein Rettungstrupp der Feuerwehr stürmte herein.
Einer der Feuerwehrmänner fragte Setsuna, wie es ihr ging und wer sie sei. Sie antwortete geistesabwesend. Man brachte sie raus und versorgte sie medizinisch.
Reika war völlig aus dem Häuschen und weinte vor Glück, dass es Setsuna so überraschend gut ging.
Auf Reikas Frage, was passiert sei antwortete Setsuna mit der Wahrheit. Nun nicht ganz.
Den Teil mit ihrem Glühen ließ sie aus. Sie wusste darüber noch viel zu wenig. Was, wenn sie es nun ausplaudern würde und man würde sie näher untersuchen wollen. Sie wollte nicht in einer Militäreinrichtung zum Versuchskaninchen werden.
Reika konnte zwar das Aufleuchten der Galaxie auf das gestrige Aufleuchten eines ganzes Sonnensystems zurückführen, jedoch nicht festlegen, woher dieser schwarze Nebel diese Kraft nehmen konnte.
"Es war, als hätte er alle Materie um sich herum gefressen und regelrecht auf das Licht zugesteuert. Wie eine Motte zum Licht. Ich bin gespannt, ob da noch mehr ist. Beten wir, dass unsere Ergebnisse nicht verloren sind.", sprach Setsuna und ließ Reika grübelnd zurück.
Man schickte sie auf medizinische Anweisung nach Hause, wo sie sich die nächsten Tage von dem Schock erholen sollte.
Setsuna kam das ganz gelegen, denn es gab so vieles, was ihr nun durch den Kopf ging.
So langsam begann sie sich selbst in Frage zu stellen.
"Was, wenn ich doch eine Göttin bin? War das dann meine Erweckung?", fragte sie sich auf dem Heimweg.

tbc: Setsunas Apartment


Zuletzt von Setsuna Meioh am Mo Aug 25, 2014 6:55 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Forschungslabor   Di Jul 29, 2014 7:24 pm

cf: Hörsaal

Bevor Setsuna das Labor betrat blickte sie sich um, damit auch wirklich niemand sah, wie sie unter dem Absperrband der Polizei hindurch kletterte.
Es war wohl immer noch nicht so ganz geklärt was die Explosion und das Feuer ausgelöst hat.
Für Setsuna war es zwar 100%ig klar, doch wer würde ihr schon glauben, dass ein Schatten sie angegriffen hatte?
Setsuna hatte sich entschieden dies alles erst einmal geheim zu halten, ebenso wie ihre weitere Forschung an einer Minigalaxie.
Allerdings sah es schlechter aus, als sie gedacht hatte.
Von der Minigalaxie war praktisch gar nichts mehr übrig. In einer Vitrine schwebten eine Hand voll toter Planeten, welche sich um eine winzige Sonne drehten.
Nichts weiter als ein einziges Sonnensystem!
Setsuna fluchte leise und machte sich daran aus dem übrig gebliebenen Forschungsmaterial etwas nützlich heraus zu suchen.
Zum Glück funktionierte das meiste im Beobachtungsraum noch, wahrscheinlich nicht zuletzt dank Setsunas Erweckung.
Setsuna nahm Proben von den zerfledderten Magneten im Forschungsraum und den Brandspuren, welche dort abrupt endeten, wo Setsuna gelegen hatte.
Sie sicherte die Proben und machte sich daran das übrige Sonnensystem zu klassifizieren. Leider stellte sich dies als echte Herausforderung dar, da die Planeten vollkommen "verkohlt" waren.
Dieser Schatten, welche wohl zweifelsohne als die Dunkelheit bzw. das Böse in der Welt angesehen werden konnte, hatte so manchen Schaden hinterlassen.
Mit einem Seufzer machte sich Setsuna daran die gemessenen Daten im PC einzugeben und auf das Ergebnis zu warten.
Es dauerte eine Weile bis der Computer Setsuna das Ergebnis präsentierte.
"Unglaublich!", meinte Setsuna und blickte zur Vitrine und zurück.
Tatsächlich handelte es sich um die Überreste jenes Sonnensystems, in dem das ungewöhnliche Leuchten festgestellt worden war.
"P4Y-217! Du lebst ja immer noch! Naja halbwegs! Wieso gerade sein Sonnensystem?"
Setsuna nahm den Planeten noch einmal näher unter die Lupe.
"Obwohl P4Y-210 bis P4Y-216 zuerst von dem unbekannten Schatten eingenommen worden und zerstört worden waren sind sie doch bei weitem nicht so stark geschwärzt wie P4Y-217! Moment..."
Setsuna glaubte eine Theorie dafür zu haben, was mit P4Y-217 passiert war.
Mit ihrer Spezialkamera nahm sie den Planet in mehrfacher Vergrößerung noch einmal unter die Lupe und erschrak ein klein wenig, bevor sie mit einem leichten Lächeln sich wieder der Kamera näherte.
Schnell zückte Setsuna ihr Diktiergerät.
"P4Y-217, bekannt als Quelle jenes seltsamen Leuchtens, welches wir bereits am 3. August 2015 feststellen konnten, wurde infolge der Kontamination des Universums mit einem unbekannten "Schatten" als direktes Ziel angepeilt. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Schatten sich instinktiv zum größten Licht bewegte, da er selbst Zentrum der Dunkelheit wurde, welche in der Galaxie herrschte. Andererseits kann die Theorie nicht zurück gewiesen werden, der Schatten hätte eine Art grundlegende Intelligenz.
Infolge der Kontamination wurden alle Planeten um P4Y-217 oberflächlich aufgerissen und durch erstarrende Magma geschwärzt. P4Y-217 weist allerdings eine viel stärkere Schwärzung auf, welche bei näherer Untersuchung nicht von vulkanischen Aktivitäten her rührt, sondern von einer schwarzen Flüssigkeit, welche den Planeten regelrecht überschwemmt zu haben scheint. Bei noch näherer Betrachtung lässt sich feststellen, dass sich innerhalb dieser Flüssigkeit ein "Netzwerk" befindet, welches sich um ... es sieht aus wie eine Erhöhung, wo sich alle Netzwerkverbindungen treffen."

Setsuna hielt kurz inne und versuchte noch näher heran zu kommen.
"Es ist schwer zu erkennen, allerdings lässt sich vermuten, dass die Erhöhung von innen heraus die roten Netzwerkbahnen mit Energie versorgt. Augenblick!
Gerade sehe ich, dass Knotenpunkte im Netzwerk zu wachsen scheinen. Es sieht aus wie... Eier. Schwarze Eier! So wie es scheint beginnt sich die Dunkelheit physisch zu manifestieren und Nachkommen zu züchten. Noch unbekannt ist allerdings, was jene Eier beinhalten, da es kein Wesen zu geben scheint, das als Mutter infrage kommen..."

In diesem Augenblick begann sich die Erhöhung zu verändern und umzuformen.
Setsuna bekam wieder einen leichten Schreck, wich dieses Mal aber nicht zurück.
"Das ist sie! Aus der Erhöhung hat sich gerade ein klar erkennbares Wesen geformt, welches sich nun "aus seinem Ei schlüpft". Ich kann es nicht genau klassifizieren, aber es scheint noch zu wachsen. Zurzeit gleicht es einem vierbeinigen Säugetier mit fledermausartigen Flügeln. Ich werde seine weitere Entwicklung fest halten, jedoch scheint es als Muttertier zu agieren, indem es zwischen den Eiern umherstreift als würde es sie bewachen."
Setsuna warf noch einen Blick auf das seltsame Wesen und beendete dann ihre Aufnahme.
Ihr kam einerseits die Idee alles mit der Macht Plutos zu zerstören, bevor es noch weiter wachsen könnte, andererseits reizte sie der Gedanke zu erforschen, auf welche Weise das Böse sich entwickelte. Vielleicht konnte sie so ergründen, wo der Ursprung der Dämonen lag, welche hier in Tokio ihr Unwesen trieben.
Setsunas Neugier würde allerdings einige Probleme mit sich bringen, das wusste sie.
Die Planeten waren zum größten Teil verloren und selbst diese kleine Kolonie der brütenden Dunkelheit würde ohne Nahrung sterben. Doch das Projekt war offiziell beendet und auch die Polizei und die Feuerwehr würden nur unnötig herum stöbern.
Setsuna konnte aber diese Forschung nicht einfach aufgeben.
Also entschloss sie sich auf eigene Faust ihre Forschung fort zu führen.
Sie musste nicht lange überlegen, um zu entscheiden jenen kontaminierten Planeten einfach mitzunehmen. Dank sogenannter Schwebekapseln konnte man einzelne Planeten isolieren und für 24 Stunden im Schwebezustand und im Vakuum verpackt überall hin transportieren.
Sie isolierte vorsichtig P4Y-217 und verschloss die Kapsel gut, bevor sie sie in einen schmalen, silbernen Transportkoffer packte und das Labor verließ.

tbc: Setsunas Wohnung
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