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Spielzeit
01. bis 30. April 2016


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 Yoyogi Park

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Mondgöttin
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BeitragThema: Yoyogi Park   Di Jun 10, 2014 8:53 pm

- Ein Park in Tokyo. -
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Mo Jun 16, 2014 1:15 am

First Post

Jedite | Chibiusa
Das war sie also. Die Vergangenheit. Es war irgendwie ein komisches Gefühl hier zu sein. Es sah alles so ganz anders aus als in ihrer Zeit. Die Menschen verhielten sich anders, sie kleideten sich anders und die kleine Usagi hatte das Gefühl, dass selbst die Luft anders war. Und obwohl Chibiusa sich schon seit heute Morgen in der Vergangenheit aufhielt, waren ihr Gesichtsausdruck und ihr Verhalten vermutlich trotzdem noch etwas komisch für Außenstehende. Immerhin starrte sie selbst ganz normale Dinge eine Ewigkeit an. Besonders die Handy’s, die alle hier benutzen fand sie sehr interessant. Und am liebsten hätte sie eins in die Hand genommen und daran rumgespielt um die Unterschiede feststellen zu können.
Zum Glück hatte sie gleich nach ihrer Ankunft sich ein paar Kleidungsstücke von den Tsukino’s, genauer gesagt von Usagi, ausgeliehen. Ansonsten wäre sie mit ihrem langen Kleid noch mehr aufgefallen. Wobei sie zugeben musste, dass sie sich nicht sonderlich wohl in den Kleidern fühlte. So war es nicht ihr Kleidungsstil und somit auch nicht so wirklich sie. Aber da musste sie jetzt durch. Chibiusa hatte keine andere Wahl. In ihre Zeit konnte und wollte sie nicht. Sie hatte schließlich noch keinen Weg gefunden um ihrer Mutter zu helfen. Und stark genug um es alleine nochmal zu versuchen, war sie leider auch nicht. Aber wo genau sie suchen sollte wusste sie auch nicht. Deshalb wanderte die junge Prinzessin ziellos durch die Gegend und versuchte sich erstmal hier zu Recht zu finden. Dabei war sie in einem relativ schönen Park gelandet, der nun ihr Interesse geweckt hatte.
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Mo Jun 16, 2014 6:01 pm


F.I.R.S.T P.O.S.T
Chapter one - encounter
Mittags
Yoyogi Park


Die Hände in der dunklen Jeans, den Blick auf den Boden vor sich gerichtet und mitten im Park stehend. Genau so verweilte der General bereits einige Zeit ohne sich zu rühren. Wütend darüber das nun auch Neflite auf in Tokyo war, hatte sich das Sammeln von Energie als unwichtig erwiesen. Wieso tat Perilia das? Niemand konnte ihm das Wasserreichen! Ihm war doch bewusst, das sein eigener Bruder ihm nur die Show stellen wollte! Empört erinnerte er sich an die Nachrichten, in denen erwähnt worden war, das es ein Ausschreiben gegeben hatte. Der Preis waren Trainingsstunden bei Masato Sanjoin. Das Jedite nicht lachte! Ein solchen dummen Namen hatte er wirklich noch nie gehört. Kopfschüttelnd schaffte er es endlich sich aus der starre zu lösen und richtete die Sonnenbrille, welche leicht verrutscht war. Wie es sich gehörte war der Blonde nicht mit seiner Uniform unterwegs; viel zu auffällig. Es war ein recht normales Outfit, da er gerade keinen Gedanken daran verschwendete einen Plan durch zuführen. Zuerst musste die Gefahr Namens Neflite beseitigt werden. Er würde es nicht schaffen Jedite aus zu spielen! Entschlossen setzte er sich nun in Bewegung, ungeachtet davon, das ein kleines Mädchen gerade seinen Weg kreuzte. Das aufeinander treffen war für die jüngere wesentlich schmerzhafter als für ihn; mit einem dumpfen Geräusch landete die pinkhaarige auf ihrem Hinterteil. Wütend über eine solche Unhöflichkeit entfuhr den blonden Mann ein abwertendes "Tss, pass doch auf wohin du läufst!". Höfflich? Nein, wieso auch? Das Kind war doch eindeutig in ihn gelaufen. Das er recht laut sprach und sich so einige zu den beiden Umdrehte spielte auch keine Rolle. Solange das Mädchen nicht zu heulen begann, wäre es damit erledigt.

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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Do Jun 19, 2014 4:21 pm

Jedite || Chibiusa
Gerade noch ein paar Blumen bewundert und nun lag sie im Dreck. Und der Weg dorthin war nicht gerade schmerzlos gewesen. Da wurde sie doch tatsächlich umgerannt! Okay, gerannt war vielleicht etwas übertrieben. Aber es war genauso schmerzhaft und dass sie mitten im Matsch gelandet war, machte die ganze Sache auch nicht besser. Usagi, von der sie sich die Kleidung geliehen hatte, würde bestimmt nicht begeistert sein. Immerhin hatte sie plötzlich eine neue Verwandte die am gleichen Tag auch noch einfach ihre Klamotten angezogen und sofort dreckig gemacht hatte.
„Autsch“, war alles was ihren Lippen entfuhr bevor der andere das Wort erheben konnte. Und was er sagte erfreute Chibiusa ganz und gar nicht. Als wäre sie Schuld gewesen! Gut vielleicht stand sie etwas doof im Weg herum und hatte nicht gut aufgepasst, aber er doch auch nicht! Sauer sah sie hoch zu ihm und überlegte einen Momentlang ob er das gerade wirklich gesagt hatte. Aber einbilden würde sie sich so etwas nicht. Wie unhöflich, die Menschen hier doch waren. Eigentlich hätte sie jetzt am liebsten ihm sonst was erzählt, aber sie kam zum Entschluss, das es bei dem hochnäsig aussehendem Idioten nicht viel bringen würde, also tat sie das was sie ziemlich gut konnte: Auf die Tränendrüse drücken. Was fiel ihm auch ein sie einfach so anzuschnauzen?! Das hatte noch nie jemand gemacht, also hatte sie sowieso allen Grund dazu zu weinen. Also heulte sie und heulte und heulte. Selbst jemandem wie ihm musste sowas doch unangenehm sein? „Ich… ich hab doch gar nichts gemacht.“, brachte Chibiusa zwischen durch über ihre Lippen. Dann sah sie schniefend zu ihm hoch und hielt ihm ihre Hand hin. Jederzeit bereit noch mehr auf die Drüse zu drücken, wenn er ihr nicht hoch helfen sollte. Wobei sie sich auch nicht so sicher war ob sie von dem Typen überhaupt angefasst werden wollte. Aber noch mehr weinen wollte sie auch nicht, immerhin war das ja eigentlich auch etwas peinlich für eine vierzehnjährige junge Frau und es gehörte sich auch nicht für eine junge Dame. Aber was tat man nicht alles um Leuten eine Lektion zu erteilen. Das nächste Mädchen, das von ihm um gerempelt wurde würde es ihr bestimmt danken. Und ihre Mutter würde sie sowieso nicht so sehen.
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Fr Jun 20, 2014 10:39 am


Chapter one - encounter
Mittags
Yoyogi Park

Im Grunde hätte er es sich denken können! Kinder heulten doch wegen jeder Kleinlichkeit, so auch dieses. Wütend darüber da sie so die Aufmerksamkeit auf sich zog verzog sich sein Gesichtsausdruck in reines Ärgernis. Als würde es seine Einstellung ändern; gerade als er handeln wollte ertönten verschiedene Stimmen, die sich darüber unterhielten wie unhöfflich er doch war. Deutlich genervt verdrehte Jedite die Augen und packte die Hand des Mädchens um sie, unsanft, nach oben zu ziehen. Am liebsten hätte er anders reagiert, doch es waren zu viele Menschen, als das er nun einfach damit beginnen hätte können ihr etwas antun zu können. Unzufrieden lies er relativ schnell ihre Hand los. "Fein gerettet" entgegnete er unfreundlich und griff nach seiner Sonnenbrille. Diese abgezogen betrachtete der General die Fremde genauer. Wenigstens war der Dreck passend, denn mehr war sie für ihn nicht. Ungewollt kam der Wunsch hoch sich an ihr zu rächen. Es brauchte nur eine etwas weniger belebte Umgebung. "Ist es üblich in deinem alter noch zu heulen?" entgegnete der Blonde immer noch unfreundlich. Tokyo war groß, doch er würde diese Nervensäge wiederfinden, da war sich Jedite sicher. Es gab wichtigeres zu tun als sich mit einer Fremden herum zu ärgern, immerhin wartete Perilia noch immer auf Energie und Neflite würde auch nicht von alleine verschwinden. Zeitverschwendung, reine Zeitverschwendung. Es war mit seinem jetzigen Verhalten undenkbar, dass das Mädchen mit ihm kommen würde. Da war der Gedanke sie ein andermal zu erwischen angenehmer. Noch dazu war er von ihrem Heulanfall mehr als nur genervt. Kinder waren einfach nicht sein Fall, sie waren laut und einfach nur störend. Eigentlich konnte Jedite das Mädchen nur als Kind bezeichnen, da sie sich so verhielt!

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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   So Jun 22, 2014 1:54 am

Jedite || Chibiusa
Innerlich grinste Chibiusa als der Mann tatsächlich ihre Hand ergriff und sie hoch zog. Auch wenn er das ruhig etwas sanfter hätte tun können. Man hätte bei der Kraft fast meinen können es wäre ein gescheiteter Versuch gewesen ihren Arm raus zu reißen. Aber dafür hatte er natürlich nicht genug Kraft. Immerhin war er nur ein ganz normaler Mensch.
Mit ein paar Handbewegungen wischte sich Chibiusa die Tränen von den Augen und klopfte danach ihre Kleidung ab in der Hoffnung sie könnte noch etwas retten. Man kann ja nie wissen ob der Dreck nicht jeden Moment magisch abfällt, dachte sie sich dabei und kicherte kurz. Ein ziemlich dummer und vielleicht auch etwas kindischer Gedanke. Aber ein Gedanke, den ihr Gegenüber vermutlich nicht wundern würde, so sah er sie doch als Kind an. Er hatte zwar nie das Wort Kind in den Mund genommen, aber sie konnte an seinem Blick sehen, dass er sie nicht als Gleichwertig ansah. Und das war typisch für Erwachsene. Immer gingen sie nach dem Aussehen. Ja, Chibiusa sah aus wie eine 14-jährige, aber tatsächlich war sie 1800 Jahre alt. An das Alter würde doch dieser hochnäsige Idiot niemals kommen.
Das junge Mädchen seufzte innerlich, als der Typ mal wieder das Wort ergriff, und verdrehte die Augen. „Kommt drauf an. Ist es etwa üblich in deinem Alter noch junge hübsche Mädchen umzurennen und gleich danach anzuschreien?“, erwiderte sie sauer. „Aber ich weiß schon, ich weiß schon. Vermutlich bist du gedankenverloren und sauer durch den Park gerannt, weil eine Frau dir gesagt hat, dass du ein großkotziger Idiot bist! Oder aber du hast festgestellt, dass du gar keine Freunde hast und jeder der sich mit dir abgibt ist erkauft.“, mutmaßte Chibiusa mit einem breiten Grinsen auf den Lippen. Auf seine Antwort wartete sie jedoch nicht, sondern drehte sich um und ging einfach. Chibiusa hatte noch andere Dinge zu tun als sich mit so jemand unhöflichem zu beschäftigen. Und ihre Laune wollte sie sich auch nicht verderben lassen.


tbc. Crown Game Center


Zuletzt von Chibiusa Tsukino am Sa Jul 05, 2014 11:25 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : weg gepostet)
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   So Aug 24, 2014 5:06 pm

First Post
5. August 2015 – ca. 11.30 Uhr
Wie viel Spaß sie alle haben. Dachte das unscheinbare Mädchen auf der Bank, während es eine zufriedene, junge Familie beobachtete. Sie picknickten, spielten und lachten Glücklich, etwas das ihr selbst völlig fremd war. Ich kann mich kaum noch erinnern, wann Vater das letzte Mal voller Freude und Zuversicht gelacht hat. Mit den Jahren wurde Dr. Tomoe immer introvertierter, verschloss sich förmlich vor seiner Tochter und zeigte sich ihr manchmal über Tage hinweg nicht. Ihre Finger strichen nervös über den Rock ihres dunklen Kleids und krallten sich dabei verkrampft in den Stoff. Er hat nur Augen für seine Arbeit, mich sieht er schon lange nicht mehr. Sie  senkte ihren Blick, wobei den Schirm ihres sommerlichen Strohhuts einen Schatten in ihr Gesicht warf. Ein Ball rollte plötzlich in ihr Sichtfeld und ließ verwundert aufschauen. „Hmm?“ Der kleine Junge, der zusammen mit seiner Familie den Tag am spielen war, rannte auf sie zu, um sich seinen Ball zurückzuholen. Soll ich ihm den Ball zurück geben? Hotaru lehnte sich nach vorn, um den Ball in die zarten Hände zu nehmen. Als der Junge vor ihr zum stehen kam und ohne ein Wort zu sprechen seine Hände in ihre Richtung streckte, reichte sie ihm das ersehnte Spielzeug. „B-bitte...“ Ihre Stimme war leise, zögernd und unsicher. Anstatt sich zu bedanken, schaute er sie nur mit großen, fragenden Augen an, nahm den Ball entgegen und rannte ohne einen Dank davon. Habe ich ihm Angst gemacht? Hotaru war ein unsicheres Mädchen, dass noch nie viele Freunde gehabt hatte. Die meisten Menschen mieden sie und wollten nichts mit ihr zu tun haben. All die Abweisungen und die permanente Einsamkeit hatten einen Schleier der Traurigkeit über ihre Seele gelegt. Ich sollte gehen, vielleicht könnte ich ja zum See runter gehen und ein paar schöne Fotos machen.

Ein Beobachter würde sagen, dass Hotaru ein sehr langweiliges und uninteressantes Leben führte, sie kein sonderlich spannender Mensch war und damit hätte er sogar Recht. Sie genoss die Ruhe, die frische Luft und die Sonne, denn trotz ihrer Einsamkeit fühlte sie sich in den Momenten der Freiheit am wohlsten. Auf dem kleinen Weg hinab zum See – oder viel mehr Teich – nahm sie ihr Smartphone in die Hand und wischte gedankenverloren über den Display. Es gab nicht all zu viel das sie auf ihrem Handy zu checken hatte. Gelegentlich guckte sie die Nachrichten oder informierte sich über interessante Orte, die sie irgendwann einmal gern besuchen würde. Doch meist guckte sie, wie das Wetter am nächsten Tag werde sollte. Kündigten sie Regen oder Sturm an, verbrachte sie ihre Freizeit zuhause, saß im Zimmer und las Bücher. An schönen Tagen wie diesen jedoch spazierte sie lieber im Park oder ging durch die kleine Einkaufsstraße im Norden, wo sie gelegentlich neue Hüte durch die Schaufenster betrachtete oder Menschen beobachtete. Es gab so viele Dinge zu sehen, alte Leute, die auf den Bänken durch ihre Zeitungen blätterten, junge Pärchen, welche sich verliebt einen Eisbecher teilten oder glückliche Familie, die wie Diese aus dem Park, fröhlich Zeit miteinander verbrachten. Manchmal stellte sie sich vor, auch mit ihrem Vater hier zu sein, auf einer Decke zu sitzen und gemeinsam zu Lachen – allerdings waren ihr nicht einmal Freunde gegönnt.

Ein warmer Windzug umspielte ihr seidiges Haare und rissen ihr beinahe den Hut vom Kopf. „Huch!“ In letzter Sekunde konnte sie diesen festhalten und auf ihren Kopf drücken. Ich sollte ein wenig mehr acht geben. Ihr Blick glitt zurück auf den Display, den sie mit einem Knopfdruck ausschaltete, so dass sie ihr Handy zurück in die kleine Umhängetasche, die an ihrer schmalen Hüfte baumelte, schieben konnte. Auch wenn der Weg noch ein gutes Stück lang war, so empfand sie ihn doch alles andere als lästig oder anstrengend. Plötzlich blieb sie allerdings stehen und hob die rechte Hand an die Brust. Ein ein kleiner Stich schnürte ihr die Lunge zu und lies sie kraftlos und unregelmäßig Atem. Immer wieder wurde sie von solchen Schwächeanfällen übermannt, verlor durch sie jedoch nur selten das Bewusstsein. Ihre Augen wirkten verschwommen, wurden von Schatten benebelt und doch ließ sie sich keine Angst einjagen. Vielleicht sollte ich mich hinsetzen... Mit einem leisen husten stolperte sie neben den Weg und ließ sich auf der grünen Wiese nieder, direkt zwischen jungen Gänseblümchen. Es dauerte einige Sekunden, ehe sich ihre Lungen wieder öffneten und das Schwindelgefühl verschwand. Ich würde so gerne frei sein, laufen können, vielleicht mit dem Rad fahren, aber ich habe Angst, dass ich das nicht vertrage. Alleine die Vorstellung, wie Hilflos sie wäre, wenn sie mitten auf dem Fahrrad einen Schwächeanfall bekäme, machte ihr solche Angst, dass sie es nicht wagen würde, es auch nur auszuprobieren. Vorsichtig erhob sie sich wieder, klopfte sich mit den Händen über den Hintern und die Beine und versuchte den restlichen Weg hinab zum See hinter sich zu bringen.

Morgen werde ich zuhause bleiben, doch noch ist es viel zu früh um wieder umzukehren und das Wetter ist auch viel zu schön. Manchmal fühlte sie sich wie eine Welke Blume, die vom Wind zerrissen wurde, dennoch im Sonnenschein die einzige Hoffnung auf Leben hatte. Hotaru wollte nicht allein sein, im Dunkeln ihres Zimmern sitzen oder sich gar von der rothaarigen Frau herumkommandieren lassen. Hätte sie einen Ort an den sie fliehen könnte, wäre sie schon längst von zuhause fortgelaufen. Ihr Vater würde es vermutlich nicht einmal bemerken und so glaubte sie auch, dass ihr Verschwinden ihm keine Träne entlocken konnte.
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Di Aug 26, 2014 12:15 am

First Post
Chibiusa schlenderte über die weite grüne Wiese des Parks. Sie genoss die wärmenden Sonnenstrahlen auf ihrer Nase. Alles hier wirkte so friedlich, einfach zauberhaft schön. Sie nahm einen tiefen Atemzug, um diese Harmonie in sich aufzunehmen. Unfassbar, ich hätte nicht gedacht, dass es hier so schön ist. Ihr von Wonne getragener Blick schwebte über die Umgebung. Eine Familie spielte unweit von ihr vergnügt und ausgelassen im Schein der morgendlichen Sonne. Bei diesem Anblick sank die Kleine innerlich kurz zusammen. Mama… Ein kurzer Gedanke an ihre schlafende Mutter trübte für wenige Sekunden die eben noch so freundliche, ausgeglichene Stimmung des Mädchens. Schnell schüttelte es seinen zarten Kopf. Nein, ich bin hier um den Silberkristall zu finden, für Trübsinn ist da kein Platz! Mit diesen Worten munterte sich das Kind rasch wieder auf. Sein Blick schweifte sanft von jener  glücklichen Familie ab. Wieder flog er umher, während der Wind  zärtlich in den Bäumen spielte. Er legte sich auf ein Mädchen, welches einen wunderschönen Hut trug.  Chibiusas Wangen färbten sich bei seinem Anblick etwas rot.

Meine Güte, die ist aber hübsch. Die junge Prinzessin beschloss die Fremde erst ein wenig zu beobachten, bevor sie sich ihr nähern würde. Irgendwie wirkte es in sich gekehrt und traurig. Die Kleine schluckte kurz, dann nahm sie all ihren Mut zusammen und näherte sich der Unbekannten. „Das ist aber ein hübscher Hut.“ Begann sie mit freundlicher Stimme. Das Mädchen strahlte über das ganze Gesicht. Sein Blick streifte das Handy der Fremden. „Oh, das ist aber ein altes Modell.“ Fuhr es sichtlich erstaunt fort. Behutsam ließ sich Chibiusa neben die Schwarzhaarige sinken. Bis schließlich Beide auf der Bank saßen. „Heute ist so ein schöner Tag, findest du nicht auch?“ Chibiusas Focus legte sich auf das Gesicht der Unbekannten und ein Lächeln zierte es.
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Di Aug 26, 2014 4:22 pm

Mit dem Sommer kam die Wärme. Besonders gegen Mittag stand die Sonne so hoch, dass man ungeschützt ihrer vollen Energie ausgesetzt war. Hotaru schämte sich für ihren Körper. Nicht für ihre Figur, sondern für die Narben, die sie sich als kleines Kind bei dem Autounfall zugezogen hatte, welcher ihrer Mutter das Leben nahm. Dies hatte jedoch zur Folge, das sich das Mädchen ständig in langen Klamotten kleidete. Ob nun eine Strumpfhose, die durchaus süß unter dem Faltenrock wirkte, oder biedere, geschlossene Blusen – Hoatru zeigte nie viel Haut! Dadurch kam sie allerdings auch schnell außer Atem, was ihre gelegentlich auftretenden Schwächeanfälle nur förderte. Erschöpft und immer noch nicht gänzlich beim See angelangt, ließ sie sich daher auf einer der unzähligen Parkbänke nieder, um erneut eine kleine Verschnaufpause zu machen. Ihre linke Hand strichen den krausen Saum ihres dunklen Rocks glatt, spielten mit den süßen Falten, wobei ihre Rechte auf dem Handdisplay herum wischte. Plötzlich wurde sie jedoch von einer süßen, klangvollen Stimme aus den Gedanken gerissen.

Erschrocken zuckte sie zusammen, schaute mit furchtsamen Augen auf und nahm das fremde Mädchen ins visiert. Wer ist sie? Wo kommt sie her? War Hotaru so in Gedanken, dass sie nicht einmal mitbekam, wie sich die Kleine ihr genähert hatte? „D-danke..“ Erwiderte sie zurückhaltend, wobei sich ihre zarten Wangen rot färbten und dem hübschen Gesicht eine gewisse Unschuld verlieh. „Ich habe i-ihn mir vor einigen Tagen in der Stadt gekauft. Ich fand ihn schön und dachte er könnte mir stehen.“ Das kleine Kompliment zauberte ein Lächeln auf ihre Lippen. Der Spruch bezüglich ihres Handys ließ sie dann jedoch in ihrer Mimik stocken. „M-mein Handy?“ Sie blickte hinab auf des Display, welcher von einem violetten Rahmen umgeben war. „Ich habe es vor vier Jahren bekommen, damit ich meinen Vater erreichen kann, wenn ich mal nicht zuhause bin. Allerdings … habe ich ihn damit schon lange nicht mehr angerufen.“ Eine gewisse Melancholie schwenkte in ihrer Stimme mit. „Meistens schaue ich nur, wie das Wetter wird, um nicht dann zu entscheiden, einfach nach draußen zu gehen.“ Der Gedanke daran, schien sie wieder etwas glücklicher zu Stimmen, denn das Lächeln kehrte langsam auf ihre Lippen zurück. „Ja, heute ist tatsächlich ein schöner Tag..“ Ihr Kopf legte sich schief, wobei sie das fremde Ding wieder musterte. „Ich heiße Hotaru, Hotaru Tomoe. Ich bin 13. Jahre alt und besuche die Mugen-Schule, freut mich dich kennenzulernen.“ Sie würde der Kleineren ihre grazile Hand entgegen halten. Sie hatte helle, schlanke Finger, hübsch gepflegte Nägel, wirkte dabei jedoch immerzu leicht kränklich. „Wie ist dein Name?“ Wollte sie wissen.
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Di Aug 26, 2014 9:08 pm

Chibiusa lächelte; „Freut mich dich kennen zu lernen.“ Erwiderte sie mit freundlich klingender Stimme. Sie ist nicht nur recht hübsch, sondern auch noch sehr nett, fuhr die Kleine gedanklich fort.  „Mein Name ist klei….“, schnell unterbrach das Mädchen seinen Satz. Oh nein, ich darf mich doch nicht verraten. Ich habe mir gar keine Gedanken um meinen Namen gemacht. Erschüttert von dieser Tatsache, fiel dem Kind alles aus dem Gesicht was sich darin befand. Für wenige Augenblicke schaute es ganzschön belämmert aus der Wäsche. Wie konnte die junge Prinzessin auch nur so unvorbreitet sein? Sie dachte kurz nach, bis ihr schließlich ein passender Namen einfiel. Schnell wandelte sich die Mine der Kleinen und das eben noch verlorene Lächeln kehrte zurück.

„Mein Name ist Chibiusa, Chibiusa Tsukino“, fügte das Mädchen besonnen hinzu, während sich seine Hand behutsam in die der Schwarzhaarigen legte.  Chibiusas Herzchen machte bei dieser Berührung Freudensprünge, denn vielleicht war dies der Beginn einer guten Freundschaft. Nicht weit von den Beiden stand ein wunderschönes Feld voller Blumen. Sie blühten in allen Farben und Formen. Chibiusas Augen begannen bei diesem Anblick funkeln. „Oh, sieh mal, Hotaru.“ Schnell hob sie ihre Hand und zeigte auf die kunterbunten Pflanzen. „Lass uns dorthin gehen.“ Fügte das Mädchen noch kichernd hinzu. Bevor es sich rasch erhob. Seine neue Freundin zog es vorsichtig hinter sich her.
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Di Aug 26, 2014 9:42 pm

Wenn ein Lächeln die Augen erreichte, so war es ehrlich und kam von Herzen. Feine Grübchen bildeten um die Mundwinkel des Mädchens, welches sich wahrlich über die schönen Worte der Anderen freute. Sie freut sich mich kennenzulernen, niemanden hat das je gefreut. Erst als Chibiusa bei der Nennung ihres Namens stockte und ihren Satz unterbrach, verschwand das Strahlen aus Hotarus Gesicht und verwandelte sich in etwas Verwirrtes. Kle... meint sie Klein? Die Vorstellung erheiterte sie, dennoch nahm diese Emotion keinen Einzug in ihrem Antlitz. Nachdem ihr Gegenüber dann jedoch endlich die passenden Worte fand und sich mit der selben Herzlichkeit vorstellte, mit der sie zuvor Komplimente verteilte, verabschiedete sich der Zweifel aus den Zügen der Dunkelhaarigen.

„Es freut mich dich kennenzulernen Chibiusa...“ Ihre zarten Händen legten sich ineinander und besiegelten die Begrüßung durch ein sachtes Schütteln. Einem anderen Menschen so nahe zu sein, Freundlichkeit und Wärme zu erhalten, ließ das Herz Hotarus höher, gar im Einklang mit dem Chibiusas, schlagen. Langsam glitten die Finger wieder auseinander, doch schweigen kehrte nicht ein. Mit heller Stimme deutete der kleine Mondhase auf die große Blumenwiese, welche sich direkt hinter ihnen befand und Hotaru durch den vorangegangenen Schwächeanfall gar nichts ins Auge gestochen war. Ihre dunkelvioletten Irden weiteten sich und mit einem leisen, freudigen Quietschen stimmte sie zu. „Ja, die sind wunderschön...“ Ist das wahr, möchte sie wirklich Zeit mit mir verbringen? Die Luft schmeckte besser, füllte ihre Lungen in angenehmen Maße und gab ihr die Kraft sich zu erheben. Die ihr gereichte Hand wurde angenommen und ohne weitere Umschweife ließ sich die Ältere mitziehen. Ich muss träumen, so lieb war noch niemand zu mir. Tränen sammelten sich in ihren Augen, ließen diese glasig wirken, so dass Hotaru sich mit dem Handrücken erst einmal die Sicht trocknen musste.

So rasch wie die Beiden waren, saßen sie nur wenige Sekunden später auf der Wiese, umgeben von schön strahlenden, gesunden Blumen. „Wie gut sie riechen!“ Kam es mit einer begeisterten Feststellung aus ihrem Mund. „Hast du schon einmal eine Krone aus ihnen geflochten? Soll ich es dir zeigen?“ Wenn man alleine war, gab es viele Dinge mit denen man sich beschäftigen konnte, dies war nur eines von unzähligen Dingen, die Hotaru sich aus Langeweile beigebracht hatte.
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Mi Aug 27, 2014 6:26 pm

Die Augen der jungen Prinzessin funkelten geradezu als sie sich mit ausgestreckten Armen in die kunterbunten Blumen fallen ließ. In ihrem Reich gab es zwar auch sehr viele Blumen, doch diese hier waren etwas Besonderes. Denn diese hier blühten auf der Erde. Die Kleine kicherte vergnügt und drehte sich fix auf den Bauch, um ihrer neuen Freundin beim Flechten einer Blumenkrone zusehen zu können. Eine Krone aus Blumen? „Nein, aber ich würde mich freuen, wenn du es mir zeigen könntest.“ Ihre Beine baumelten in der Luft hin und her, während sich ihre Aufmerksamkeit auf die Hände der Schwarzhaarigen zu richten begann. Alles hier war so erfüllt von purer Harmonie und Schönheit. Fast wirkte es so, als hätte man alle Lebensformen perfekt aufeinander abgestimmt, so dass diese die atemberaubende  Melodie des Lebens, gleich einem riesigen Orchester,  ohne jedweder Fehler zu spielen wussten.  

Zum ersten Mal seit vielen Jahren fühlte sich das Mädchen frei. Befreit von allen Verpflichtungen und Vorschriften. Hier konnte es endlich einfach nur Kind sein, so wie die junge Prinzessin schon immer wollte. Sie genoss die Zeit mit Hotaru. Ihr hübsches Köpfchen lehnte an deren Hüfte. Verträumt schaute die Kleine ihrer Freundin beim Flechten zu. Ihre Hände sind so zart und sie bewegt sie ebenso sanft wie fließendes Wasser. Als sich plötzlich unzählige Schmetterlinge nicht weit von ihnen in die Lüfte erhoben. Vermutlich hatte irgendwas die Tierchen erschreckt. Einige von ihnen umflogen die zwei Freundinnen. Nur aus den Augenwinkeln heraus bemerkte Chibiusa das Spektakel. „Ho…Ho…Hotaru, sieh nur.“ Kullerte es von Erstaunen getragen leise über ihre Zunge. „Wie schön…“ fügte das Mädchen fast tonlos hinzu, bevor es vor Faszination für einige Momente zu Schweigen begann.
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Mi Aug 27, 2014 7:37 pm

Anders als Chibiusa bevorzugte Hotaru es, sich eher langsam zwischen den Blumen niederzulassen. Sie war ein schwaches, kränkliches Mädchen, welches trotz ihrer Herzlichkeit einen zerbrechlichen Körper besaß. Hätte sie es ihrer neuen Freunden gleich getan, wäre ihr am Ende noch etwas passiert, weshalb sie hastige Bewegungen und große Belastung mied. „Natürlich zeige ich dir, wie es geht.“ Bestätigte sie mit melodisch süßer Timbre. „Eigentlich ist es gar nicht so schwer, du musst dir nur junge Blumen mit langem Halm suchen, denn nur so kannst du sie problemlos aneinander binden.“ Mit ihren geschickten, zarten Fingern begann sie die einzelnen Gänseblümchen aus dem Boden zu zupfen und durch Knoten miteinander zu verbinden. Es dauerte etwas und gelegentlich passte es nicht so, wie sie es zunächst vorgesehen hatte, doch am Ende gelang es ihr eine kleine Krone zu basteln. Die Nähe Chibiusas lies ihr Herz schneller pochen. Es war ungewohnt einen fremden Menschen  so schnell, so viel Vertrauen entgegen zu bringen, doch die Prinzessin hatte etwas, von dem Hotaru nicht genau sagen konnte, was es war. „Ich möchte sie dir schenken Chibiusa..“ Vorsichtig würde sie dem Mädchen die Blumen auf das Haupt setzen, nur um dann ihr Smartphone aus der Umhängetasche zu fischen. „Wollen wir vielleicht ein Bild miteinander machen? Ich würde mich darüber sehr freuen..“ Sie traute sich nicht die andere nach ihrer Nummer zu fragen, dafür war sie aktuell einfach noch nicht weit genug aufgetaut. Nach und Nach verschwand ihrer Scheu jedoch.

Als Chibiusa plötzlich auf die Schmetterlinge deutete, die sich in Scharen aus dem Blumenfeld erhoben, weitete Hotaru ihre Augen und nutzte blitzschnell ihre Handykamera, um zwei Schnappschüsse zu machen. „... ich wollte erst zum See runter, dabei ist es hier viel schöner..“ Sie blickte auf den Bildschirm hinab, dann jedoch wieder in das Gesicht der Anderen. Ein zarter Rotschimmer entstand auf ihren Wangen. Ob sie wirklich so nett zu mir ist, weil sie mich mag? „Du, Chibiusa? Bi....“ Doch bevor sie ihre Frage zu Ende stellen konnte, hallte ihnen plötzlich das feindliche Gelächter dreier Burschen entgegen. Die Jungs waren ca. zwischen vierzehn und fünfzehn Jahren und schienen ihnen alles andere als Freundlich gesinnt. »Hey ihr beiden Puppen, was spielt ihr denn auf dieser Wiese herum? Wollt ihr nicht viel lieber mit uns mitkommen und uns etwas Gesellschaft leisten..« Der Dickliche der drei, ein rothaariger Kerl mit mehr Sommersprossen als man zählen konnte, warf den Beiden ein schweinsäugiges Zwinkern zu. Mit ein wenig Unsicherheit schaute Hotaru Chibiusa an, senkte dabei ihren Hut etwas und umklammerte ihr Handy.
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Do Aug 28, 2014 2:44 am

Die Wangen der jungen Prinzessin röteten sich, als ihr die kleine Krone geschenkt wurde. "Danke", kleckerte es leise über ihre Lippen. Auch von den gemeinsamen Bildern war sie nicht abgeneigt. „Vielen Dank, die ist wunderschön,“ murmelte das Mädchen verblüfft. Sie ist wirklich sehr geschickt und dazu noch so unglaublich lieb. Ich habe wirklich Glück, dass ich ihr begegnet bin. Hoffentlich werden wir gute Freunde. Dieses Geschenk würde das junge Geschöpf sicher in Ehren halten. Wenn ich daheim bin, suche ich mir ein Buch und trockne die Blumen so wird mir diese Krone noch lange erhalten bleiben. Dieser Gedanke zauberte der zufriedenen Prinzessin ein Lächeln aufs Gesicht. Noch immer lag sie neben ihrer  Freundin in mitten der vielen Blumen. Die Beine in der Luft baumelnd und den Kopf auf den Händen abgestützt, beobachtete Chibiusa, wie diese ein paar Schnappschüsse von den Schmetterlingen machte. Ihre Augen weiteten sich leicht als das schwarzhaarige Mädchen zu sprechen begann. „Lass uns doch einfach später zum See gehen und dort ein paar Bilder schießen“, sie stockte kurz, „...das heißt, wenn du magst.“ Eigentlich war die Kleine keine Person, die schnell verlegen wird, doch da sie gern Zeit mit Hotaru verbrachte und sich nicht sicher war, was diese antworten würde, oblag sie nun doch diesem Gefühl. Gerade als Hotaru erneut das Wort ergriff tauchten plötzlich drei Jungs auf. Sofort verzog sich das Gesicht des Kindes. Das Lächeln der Kleinen verwandelte sich binnen eines Atemzugs, in eine recht gelangweilt drein schauende  Mine. Sowas Verzogenes…, murrte die junge Prinzessin im Geiste. Ihr Kopf senkte sich leicht nach vorn so, dass ihre Augen für wenige Minuten hinter ihrem Pony verschwanden. Ohne einen Ton zu sagen stand das Mädchen auf. Zunächst stand Chibiusa einfach nur da, während die aufkeimende Wut in ihr so langsam das Zepter übernahm. Ihre Hände ballten sich seitlich neben ihrer Hüfte hängend zu zwei Fäusten. Ihre Wangen färbten sich unterdessen vom Zorn gepackt knall rot. Diese Flegel!!! Diese widerlichen Flegel! „Oh ja, du bist so unglaublich cool.“ Begann das Kind hörbar verärgert mit leiser Stimme. Noch immer verweilte es in jener starren Position. Chibiusa hatte genug, genug von Menschen, die so waren, wie diese drei Kerle, aufdringlich und gemein. Genug von Wesen die ihr sagten was sie zu tun oder zu lassen hatte. All der Zorn und die Traurigkeit, der letzten Jahre, drohten sich nun mit einem Mal zu entladen. Plötzlich wirkte das Mädchen wie ausgewechselt. Sein Herz raste geradezu, fast so als würde es sich auf einen bevorstehenden Kampf vorbereiten.

Die Schmetterlinge, welche eben noch so friedlich um die beiden Freundinnen geflogen waren, hatten sich derweil schon aus dem Staub gemacht. Fast schien es so als hätte Jemand die Zeit angehalten, denn für wenige Sekunden legte sich eine berückende Stille über die Köpfe der Anwesenden. Etwas lag in der Luft. Etwas, was die Luft schon bald zum Brennen bringen sollte.

Eine sanfte Prise wehte über das kunterbunte, große Blumenbeet. Erst jetzt löste sich das Mädchen aus seiner Starre. Wortlos stellte es sich vor Hotaru, um diese zu beschützen. Noch immer hielt die Kleine ihre Hände zu Fäusten geballt. Ihr Kopf hob sich nun wieder und in ihren Augen brannte plötzlich das Feuer der Wut. „Ihr geht mir so auf die Nerven“, begann die Kleine erneut, dieses Mal jedoch schon etwas energischer. „Macht es euch Spass, Anderen den Tag zu verderben?“ fuhr die Kleine gehässig fragend fort. Wobei sie sich langsam auf den dicken Jungen zu bewegte. „Glaubt ihr wirklich wir könnten uns nicht wehren und müssten nun mit euch mitgehen?!“ Es dauerte keine zwei Sekunden bis Chibiusa ihre Hände auf seinen Schultern platziert hatte, mit ihrem Bein nach hinten ausholte und dem Burschen mit dem Knie gewaltig eins auf die Glocken donnerte. Mit diesem Schlag in seine Weichteile löste sich plötzlich all ihre Wut und ihre Traurigkeit auf. Fast so, als fiele ihr ein riesiger Stein vom Herzen. „DA HAST DU DICH GEIRRT!“ Schrie sie vom Zorn getrieben, während der Junge vor Schmerz die Augen verdrehte. Schreiend nach seiner Mutter, sank er heulend in die Knie. Die junge Prinzessin japste nach Luft. Ihre Aufmerksamkeit richtete sich nun auf die anderen Beiden. „Na, wollt ihr auch noch?“ Fragte sie diese mit bissigem Unterton in der Stimme. Eigentlich war Chibiusa Niemand der sich gern prügelte, doch diese Drei, brachten das Fass zum Überlaufen.
Die Zwei schüttelten verlegen lächelnd  die Köpfe. Sie trauten sich kaum in die Nähe ihres Freundes, um diesen wieder auf die Beine zu helfen.

Wow, das tat wirklich gut. Gestand sich die Thronfolgerin selbst ein, während ihr gesamtes Antlitz wieder etwas weicher wurde. Ihr Blick huschte über ihre Schulter hinab zu Hotaru, die vollkommen eingeschüchtert zu sein schien. Vorsichtig beugte sich die Kleine herunter, ein aufmunterndes Lächeln legte sich auf ihr Gesicht. „Hab keine Angst, die werden uns nichts tun! Und wenn doch, wird es denen genauso ergehen wie ihrem Freund. Komm lass uns zum See gehen.“
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Do Aug 28, 2014 11:52 am

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Zuletzt von Mamoru Chiba am So Nov 30, 2014 2:31 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Do Aug 28, 2014 3:19 pm

Ein einfaches »Dankeschön« konnte manchmal mehr Wert sein, als alles Geld der Welt. Der schmale Mund des dunkelhaarigen Mädchens hob sich zu einem kleinen, glücklichen Lächeln. „Du bist die erste, der ich je eine Krone aus Blumen gemacht habe.“ Soll ich es ihr sagen? Ja, warum eigentlich nicht. „Die Meisten in meinem Alter meiden mich und halten mich für seltsam. Ich habe nicht viele Freunde.“ Eine gewisse Melancholie lag in ihren Worten, welche sie durch die Begriffe; nicht viele, ausgeschmückt hatte. Als Chibiusa zustimmte, ein Foto mit ihr zu schießen, fiel ihr ein Stein vom Herzen. Nicht auszudenken, wie erschüttert sie gewesen wäre, hätte die andere den Vorschlag abgelehnt – Ich hoffe die hält mich nicht für schrullig. Die Beiden Mädchen rückten zusammen und lehnten ihre Köpfe aneinander. Während Chibiusa vermutlich ihr größtes und schönstes Lächeln präsentierte, war der freudige Gesichtsausdruck Hotarus deutlich zurückhaltender, beinahe schon scheu. Es machte: Klick, Klick, Klick und schon hatten sie drei Schnappschüsse vor sich. Zufrieden zog Hotaru das Smartphone auf ihren Schoß, um zusammen mit ihrer neuen Freundin die einzelnen Bilder anzuklicken. „Das hier ist schön!“ Gleich das aller erste Bild war nahezu perfekt. Niemand hatte die Augen geschlossen, beide schauten mit klaren und vollem Blick nach vorne und ihr Lächeln hatte etwas bezauberndes.  Mit einem wisch über den Display zeigte sie der kleinen Prinzessin dann auch noch die eben fotografierten Schmetterlinge, welche leider teilweise etwas zu schnell für die Kamera waren und daher nicht in voller Schärfe abgelichtet werden konnten. Aber sie hat ja schon gesagt, dass mein Handy ein altes Modell ist, damit hat sie gar nicht so unrecht. „Das ist eine gute Idee, lass uns das machen.“ Hotaru zog ihren Hut etwas zurecht, die einzige Farbe in ihrem sonst so eintönig dunklen Kleidungsstil. „Natürlich mag ich, ich glaube ich beginne sehr gern Zeit mit dir zu verbringen.“ Sei nicht zu voreilig, vielleicht findet sie dich im Laufe des Nachmittags doch noch komisch. Spätestens wenn sie wieder einen ihrer Schwächeanfälle bekam und müde zu Boden sackte, würde sich herausstellen, ob Chibiusa mit ihr umgehen konnte, oder nicht.

Die Stimmung der Mädchen wurde erst ins Wanken gebracht, als plötzlich drei halbstarke Teenager auftauchten. Obwohl Hotaru größer und älter als Chibiusa war, so war es doch die Kleine, welche sich schützend vor ihre neue Freundin stellte. Alleine hätte schlafende Kriegerin des Saturns es wohl nicht fertig gebracht, sich gegen die körperliche und anzahlenmäßige Überlegenheit der Jungs zu verteidigen. Mit leiser, fast schon flüsternder Stimme, mahnte sie den kleinen Mondhasen zur Vorsicht. „P-pass auf, n-nicht das sie dir weh tun.“ Ist mir das schon einmal passiert? Sie konnte sich nicht erinnern, doch tatsächlich gab es vor einigen Monaten einmal den Fall, dass sie von einigen Burschen belästigt wurde. Es endete damit, dass die gesamte Gruppe bewusstlos am Boden lag und Hotaru verwirrt und nicht im klaren darüber, was gerade vorgefallen war, davon rannte. Es ist, als ob mich immer etwas beschützt hatte. Noch bevor sie sich irgendwelche weiteren Gedanken dazu machen konnte, setzte Chibiusa auch schon den Anführer außer Gefecht, welcher schreiend und mit Tränen in den Augen zusammen brach. Erschrocken über die Gewalt, die, die Kleine aufgebracht hatte, zuckte sie ehrfürchtig zusammen. Sie ist viel stärker und mutiger als sie aussieht und weitaus wehrhafter als ich. Im Vergleich mit ihr, kam sich Hotaru schwach und armselig vor, wie ein kleines Kind, welches gerade erst Laufen gelernt hatte.

Ein erleichtertes Seufzen kam über ihre Lippen, als die Jungs die Flucht ergriffen und die beiden Mädchen wieder sich selber überließen. Ohne ihre Freundin, wäre diese ganze Sache vielleicht ganz anders ausgegangen. „Danke und tut mir Leid das ich wie versteinert war. Ich habe nicht den Mut gehabt mich gegen sie zu stellen...“ Vorsichtig erhob sie sich und stimmte nickend dem Vorschlag zu. „Sehr gern, vielleicht können wir ja eine Entenfamilie finden. Ich würde gern die kleinen Küken fotografieren.“ Vielleicht war das der Beginn eines neuen, interessanten Hobbys. Fotos schießen, Bilder machen, all das konnte man ohne schlechtes gewissen alleine tun und so hätte sie wieder etwas, mit dem sie sich auch in ihrer Einsamkeit beschäftigen konnte. Aber vielleicht ist das ja gar nicht mehr nötig, vielleicht habe ich jetzt eine Freundin gefunden, die zu mir steht und die gern Zeit mit mir verbringt. Bei dem Gedanken daran, schlug ihr Herz erneut schneller und ein warmes Gefühl breitete sich in ihrer Magengegend aus.

Bevor sie sich allerdings in Bewegung setzten, kam eine weitere Person zum sich auflösenden Ort des Geschehens. Anhand seiner weichen Stimme und dem freundlichen Bass, der mit seiner Timbre mitschwang, erkannte Hotaru jedoch schnell, dass der Fremde kein Feind, sondern ein ehrlich interessierter, junger Erwachsener war. Da er offensichtlich nicht sie, sondern Chibiusa ansprach, hielt Hotaru sich zunächst zurück und lächelte dem Mann nur schüchtern zu. Er ist sehr groß. Sie konnte ja nicht wissen, dass er einer der Personen war, die, die kleine Lady ursprünglich gesucht hatte.
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Fr Aug 29, 2014 8:43 pm

Chibiusa stimmte ihrer neuen Freundin wortlos zu. Sie richtete sich langsam wieder auf, während die Jungs das Weite suchten. Nur ein kurzer Blick, um ganz sicher zu gehen, dass sie auch wirklich verschwanden, folgte ihnen, dann wand sich die Kleine wieder wichtigeren Dingen zu. Verwundert über Hotarus Worte neigte sich ihr Köpfchen etwas zur Seite. Begleitet wurde diese Handlung von einem recht verwunderten Blick. Das kann ich kaum glauben. „Das verstehe ich nicht. Du bist doch so nett.“ Begann sie mit leiser Stimme, während sich ihr Zeigefinger lautlos auf ihr Kinn legte. Es dauerte einige Sekunden bis die Kleine die passenden Worte fand. Immerhin wollte sie ihrer neuen Freundin aufmunternd zur Seite stehen und da musste eben alles gut überlegt sein.  Ein tröstendes Lächeln legte sich auf ihr hübsches Gesicht. „Eigentlich können einem die Anderen  leidtun. Weist du auch warum?“ Sie wartete wenige Sekunden. „Wenn sie keine Lust haben dich kennenzulernen, dann verpassen sie etwas.“ Wieder unterbrach das Mädchen seinen Satz. Sein Blick richtete sich kurz gen Himmel, während das Lächeln auf seinen Lippen nun mehr und mehr an Intensität gewann."Also ich mag dich sehr.“ Fügte die Kleine mit klarer, kräftiger Stimme kichernd hinzu, bevor sich ihr Focus wieder voll und ganz auf die Schwarzhaarige richtete. „Ich freue mich schon auf die Enten. Vielleicht sehen wir ja wirklich welche, lass uns gehen.“ Gerade als sich das rosahaarige Mädchen bei seiner Gesprächspartnerin einhaken wollte, erklang plötzlich eine Stimme, die es in mitten seiner Bewegung erstarren ließ. Diese … diese Stimme…. Chibiusas Augen weiteten sich, während ihr Atem von einer Sekunde auf die Nächste ins Stocken geriet. Das ist…. Plötzlich erinnerte sich die junge Prinzessin wieder. Sie erinnerte sich an den Tag, an dem sie zum ersten Mal diese Worte aus dem Munde ihres Vaters hörte. Seine Stimme klang damals ebenso liebevoll, wie diese.

Es regnete leicht und die Beiden spielten vergnügt unter den wachsamen Augen der Königin im Garten des großen Kristallschlosses. Doch plötzlich rutschte das kleine Mädchen aus und fiel zu Boden. Die Kleine begann bitterlich zu weinen, denn so eine offene Wunde am Knie tat ja auch sehr weh. Noch ehe sie sich versah, fand sie sich in den Armen ihres Vaters wieder. „Ist alles in Ordnung, kleine Lady?“ Fragte dieser mit einem sanften Lächeln auf dem Gesicht. Seine Hand legte sich behutsam auf das Haupt der Prinzessin. Chibiusa sah wortlos auf. Ihr Blick verlor sich in den liebevoll drein schauenden Augen ihres Vaters. Schnell waren die Tränen vergessen. „Alles in Ordnung ich bin doch schon groß.“ Erwiderte die tapfere Thronfolgerin mit brüchiger Stimme scherzend. Der König und die Königin schmunzelten.

Die Erinnerung verblasste allmählich, während Chibiusa in die Gegenwart zurückkehrte. Papa … Sie wagte es kaum sich umzudrehen. Kann das wirklich sein? Die Kleine wirkte wie versteinert. Es fiel ihr in in jenem Moment sichtlich schwer sich mitzuteilen. „J….ja….alles in Ordnung“, erwiderte sie stammelnd.
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Fr Aug 29, 2014 11:31 pm

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Zuletzt von Mamoru Chiba am So Nov 30, 2014 2:27 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Sa Aug 30, 2014 12:06 am

Die sonst so traurigen Seelenspiegel des jungen Mädchens begannen zu strahlen, als Chibiusa solch aufbauenden und lieben Worte für sie übrig hatte. Jetzt bin ich mir ganz sicher, wie werden gute Freundinnen. Ohne Vorwarnung fiel Hotaru der Jüngerin einfach um den Hals und drückte sich herzlich an diese. „Lass uns Freundinnen sein, ja!“ Unausgesprochen waren sie es schon, ihre Herzen hatten von der ersten Minute an im gleichen Takt geschlagen, doch nun wollte sie es auch aussprechen. Sachte lief ihr eine Träne über die gerötete Wange, als sie sich von Chibiusa fort schob. „... selbst wenn wir keine Enten sehen, wenn wir Zeit miteinander verbringen ist das schon ein toller Tag...“ Und vielleicht der Beste, den ich seit sehr, sehr langer Zeit hatte.

Das Erscheinen Mamorus und seine Sorgenvolle Art, hatte die beiden Mädchen schließlich von ihrem Plan abgehalten, hinunter zum See zu gehen. Anstatt ihm nun aber etwas böses zu wünschen, wartete sie ab was er wollte. Anders als sie, brachte er ihr ein richtig offenherziges, warmes Lächeln entgegen, welches sie erröten und zu Boden blicken ließ. Er ist hübsch.

Wunderlich wurde es erst, als Chibiusa begann zu stammeln. Fragend schoben sich die zarten Brauen der schlafenden Saturn-Kriegerin zusammen. Findet sie ihn toll? Bisher hatte Hotaru nicht geglaubt, dass die Rosahaarige überhaupt so etwas wie Scheu empfinden konnte. Bevor es allerdings zu einer Aussprache kam, verabschiedete sich der Fremde auch wieder und ließ die beiden Mädels zurück. „J-ja machen wir, einen schönen Tag ihnen.“ Ich hoffe, ich habe wenn ich groß bin, auch so einen schönen Freund. Ihre Gedanken blieben stumm.
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Sa Aug 30, 2014 3:30 am

Noch immer in mitten ihrer Gedanken gefangen, bemerkte das Mädchen zunächst nicht, wie sich der fremde Mann von den Beiden verabschiedete. Bekomme ich nun ärger, wegen dem gestohlenen Zeitschlüssel? Ich habe Angst, was wenn er die Wahrheit bereits kennt? Wird er mir dann je wieder vertrauen? Während die junge Thronerbin über ihr Verbrechen nachdachte, erwachte in ihr ein Gefühl , welches sie seit ihrer Ankunft in dieser fremden Zeit schon sehr lange nicht mehr verspürt hatte. Langsam gleich zerlaufendem Wasser, begann es ihren Geist und ihren Körper zu vergiften. Seine kalten düsteren Arme umschlangen ihr kleines Herz und sorgten dafür, dass die Kleine wie erstarrt wirkte. Binnen eines Atemzuges blendete es alles um sie herum aus. Nein, ich … ich muss mutig sein. Ich darf mich davon nicht beirren lassen. Ich habe das doch nur getan, weil ich helfen wollte. Aber wenn, wenn er nun doch so böse auf mich ist, dass er mich nicht mehr mag? Was dann? Wieder starrte Chibiusa ins Leere. Es schien fast so, als hätte sie ihren gelähmten Körper verlassen.. Dabei tobte tief in ihr ein Kampf. Einen, den nur sie selbst bestreiten konnte. Denn um den richtigen Weg zu finden, muss man auf sein Herz hören. Eine Lektion, welche die Kleine noch zu lernen hatte. Innerlich atmete die verunsicherte Prinzessin tief ein und aus, sie schwankte zwischen den Erinnerungen und ihrer Tat hin und her. Versuchte abzuwägen was nun richtig wäre und was nicht. Wenn dieser Mann wirklich ihr Vater war, so musste sie ihm die Wahrheit sagen und sicher würde er sie verstehen.

Plötzlich kniff das Mädchen die Augen zusammen. Seine Hände ballten sich erneut zu kleinen Fäusten. Dieses Mal jedoch, war es nicht die Wut, die sie so verformten. Nein, Chibiusa hatte entschieden welchem Weg sie folgen wollte. Sie atmete hörbar schwer, während sich ihre Augen langsam mit Tränen füllten. „Es tut mir leid!“ Brach es plötzlich getragen von einer dünnen brüchigen Stimme,  aus ihr heraus. Die Kleine drehte sich mit geschlossenen Augen um. „Hörst du, es tut mir leid. Ich wollte doch nur helfen!“ Rief sie dem fremden Mann weinend zu. Noch immer wirkte die Kleine recht starr in ihrer Haltung.

Der Tag hatte so schön begonnen, alles hier schien sie vor ihrer Vergangenheit zu schützen. Doch nun schien diese ihren Tribut zu fordern. Dabei hatte sich Chibiusa so sehr auf einen schönen ruhigen Tag am See gefreut. Zusammen mit ihrer neuen und einzigen Freundin Hotaru. Es schien fast so, als sei das Glück dahin. Nur langsam öffnete die Kleine ihre tränenden Augen. Ihr Blick legte sich auf ihre Füße. "Es tut mir wirklich so leid." Murmelte sie dabei immer und immer wieder kaum hörbar.
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Sa Aug 30, 2014 12:42 pm

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Zuletzt von Mamoru Chiba am So Nov 30, 2014 2:27 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   Sa Aug 30, 2014 11:11 pm

…. und so geschah etwas, von dem Hotaru nicht wusste, wie sie damit umzugehen hatte. Chibiusa, dass Mädchen welches sie als so stark, tapfer und entschlossen kennengelernt hatte, begann zu weinen. Zweifel und Entschuldigungen flossen wie Tränen über ihre Lippen. „... C-Chibiusa..“ Zögerlich, dann jedoch von einem tiefen Glauben befallen, legte sie ihre zarten Finger auf die Schultern der Roshaarigen und versuchte sich ihr auf tröstende Weise zu nähern. Aber was hat sie nur? Das Licht ihrer Herzen schien zu verblassen.

Das Mamoru sich umdrehte, seine warme und strahlende Persönlichkeit nutzte, um das kleine Mädchen irgendwie zu beruhigen, erleichterte Hotaru ungemein. Wenn ich doch nur wüsste, was ich tun kann.. „W-wem wolltest du Helfen Chibiusa, bitte weine nicht...“ Plötzlich liefen auch ihr Tränen aus den Augen, ihren rötlichen Wangen entlang. Die kleine Prinzessin war der schlafenden Saturn-Kriegerin sofort ans Herz gewachsen, selbst ihre Emotionen färbten auf sie ab. So würde Mamoru plötzlich vor zwei weinenden Mädchen stehen, auch wenn das eine tatsächlich eher aus Untätigkeit und Mitgefühlte weinte, als aus ehrlichem Schmerz heraus.

[Sorry, mehr kann ich in den Situation nicht tippen.]
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   So Aug 31, 2014 4:18 pm

Einstiegspost:

Aus dem nichts entstand an einen etwas abgelegenen Ort des Parks eine Seltsame rundliche Erscheinung, leuchten hell wie eine Sonne, funkelnd wie tausend Sterne und doch ... schwer zu definieren. Aus dieser Erscheinung stieg eine junge Frau und die seltsame Erscheinung verschwand wieder. Yoko streckte sich kurz, ließ ihren Kampfstab verschwinden, und mit einen Fingerschnippen trug sie ortsübliche Kleidung. Sie trug nun passend zu den Temperaturen ein Schicke bluse, einen kurzen Rock und High Heels. Kurz musterte sich die Frau, ihre Klamotten saßen einwandfrei, und begann sich erst mal einen Überblick über ihren Alten Heimatplaneten, die Erde, zu machen. Knapp 4000 Jahre war sie nicht mehr hier, die Menschen bauten inzwischen seltsame Gebäude wie Yoko fand. Hoch, klobig und hässlich. Zu dem noch dichtes Gedränge, wie man aus der Ferne hören konnte und eine seltsam stinkige und übel riechende Luft. Sie tat es mit einem Schulterzucken ab, spätestens, wenn ihr sie wusste, was sie genau hier sollte, würde sie hier Richtig aufräumen.

So machte sie sich auf den Weg durch den Park, ihr Ziel war es jetzt erst einmal ein Gespür für ihre Umgebung zu gewinnen, einen Eindruck, wie hier die sprichwörtlichen Uhren ticken. So würde es ihr leichter fallen weniger aufzufallen und im Gedränge unterzutauchen. Als Erstes führt ihr Weg ziellos durch den Park, die Menschen Beobachten und Rückschlüsse daraus ziehen ....
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Prinz Diamond
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Anzahl der Beiträge : 56

BeitragThema: Re: Yoyogi Park   So Aug 31, 2014 5:44 pm

EINSTIEGSPOST



Diamond war er seit ein paar Tagen hier auf der fuer ihn aeußerst primitiven Erde.
Doch um seine Plaene zu verwirklichen musste er hier sein,schließlich oblag ihm eine riesige Verantwortung fuer sein Volk und dessen Zukunft. Er musste es irgendwie hin bekommen einen guten Lebensraum fuer seine Familie des Schwarzen Mondes zu schaffen,d.h. er musste erst einmal alles erkunden. Die Raumschiffe campierten auf dem Mond und Diamond wusste,dass sie dort ersteinmal sicher waren. Der kuehne Prinz trug heute an die Vergangenheit angepasste Kleidung. Ein weißes Hemd,dazu eine weiße Hose und ein feines royalblaues Jackett ,sowie braune Lederschuhe. Seine Diamantbrosche war ebenfalls an seinem Hemd befestigt.
Das Zeichen des schwarzen Mondes war nicht zu sehen,da er es verschwinden ließ,schließlich musste seine Tarnubg perfekt sein. Seine Hose wurde von einem braunen Guertel passend zu den schuhen gehalten.
Mit einer Designersonnenbrille im Gesicht schlenderte der Prinz duech den Park und verfiel den schoenen Blumen und Pflanzen. Rt kam nicht drum herum zu versuchen sie an zu fassen,dochnerwischte er eine Mimose,die sofort auf die Beruerung reagierte..und zwar garnicht zur freude des Herren. "Mistiges Ding"fkuchte er empoert und drehte sich ungeschickt um,wobei er fast eine Frau umrannte."Entschuldigen Sie bitte....wie ungeschickt von mir!"

_________________

set made by Mamoru
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BeitragThema: Re: Yoyogi Park   So Aug 31, 2014 6:16 pm

Die Kleine schaffte es trotz dem guten Zuspruch ihrer neuen Freundin nicht, sich zu beruhigen. Viel zu groß war die Angst vor der Strafe, welche sie wohl erwarten würde. Unbemerkt nahm Chibiusa Hotarus Hand und hielt diese auf ihrer Brust liegend, mit leichtem Druck fest. Auch ihre zweite Hand legte sich auf die der Schwarzhaarigen. Erst als der fremde Mann ein weiteres Mal das Wort erhob, sah die junge Prinzessin wieder auf. Noch immer kullerten ihr Tränen übers Gesicht. Gerade als sie den Grund, ihrer Worte offenbaren wollte, hielt die Kleine plötzlich inne. Er sieht ja genauso aus wie mein Papa. Aber irgendwas ist da anders. Ihre Wangen färbten sich bei diesem Gedanken leicht rot. Mit großen Augen, in welchen sich plötzlich pure Verwunderung widerspiegelte,  begann das Mädchen sein Gegenüber, aus kurzer Distanz, sorgfältig zu mustern. Alles wies darauf hin, dass er wirklich sehr große Ähnlichkeit mit dem zukünftigen König besaß. Doch fehlte etwas, etwas, was die erstaunte Thronerbin nicht in Worte fassen konnte. „Ich, ich bin wohl eben mit meinen Gedanken etwas abgeschweift.“ Begann sie verlegend Lächelnd. „Tut mir leid. Ich wollte euch keinen Schrecken einjagen“, fuhr sie mit leiser Stimme fort. Sich aus dieser Lage zu befreien war nicht gerade leicht, denn immerhin konnte ihnen Chibiusa einfach so nicht die Wahrheit sagen. Ihre Aufmerksamkeit legte sich auf ihre neue Freundin. „Mir geht es schon wieder viel besser. Ich habe wohl nur eben an etwas Schlimmes gedacht.“ Erklärte sie ihr leicht beschämt und wischte sogleich mit einer Hand deren warme Tränen weg. Dann legte sich ihr Focus wieder auf den Fremden. Der Kummer war schnell wieder vergessen. An seine Stelle trat nun die Neugier. „Ich muss Sie wohl verwechselt haben, tut mir leid. Darf ich Sie zu einem Eis einladen, so als Entschuldigung?“ Kleckerte es freundlich fragend über ihre Lippen. Noch immer hielt das Mädchen Hotarus Hand. Vermutlich war es die  Anwesenheit der Schwarzhaarigen, die ihr die Kraft verlieh, sich aus dieser Lage zu befreien. „Du bist natürlich sowieso eingeladen, Hotaru“, fügte Chibiusa leise hinzu, während sich ein breites Grinsen auf ihrem Gesicht breit machte.
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