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 Yens' Sushi- Bar

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AutorNachricht
Mondgöttin
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BeitragThema: Yens' Sushi- Bar   So Jun 01, 2014 8:57 pm

- Ein nettes Sushi Restaurant. -
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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   So Jun 01, 2014 9:12 pm

,,Fujimaru, du bist spät dran! Jetzt zieh dir deine Schürze an und dann fang an die Maki zu machen. Die Leute reißen uns sonst unseren Laden ab.“ Der schwarzhaarige Jugendliche sah Yen, den Besitzer der Sushi- Bude in der Azuba Juban- Einkaufsstraße, mit ungerührter Miene an, zog sein Handy aus der Hosentasche und schwenkte es kurz vor der Nase des Älteren hin und her. ,, Ich habe dir eine Nachricht geschickt, dass die Schule länger dauert. Wenn du nicht auf dein Handy guckst, dann kann ich es nicht ändern“, entgegnete der Teenager und sah den Mann, der dreimal so alt war wie er, an, zwinkerte ihm zu.,, Aaaach..“, kurz fluchte Yen auf japanisch und machte eine wegwerfende Handbewegung,..,, Mit diesem neumodischen Quatsch brauchst du mir garnicht kommen, Junge. Jetzt mach dich an die Arbeit.“ Wissend, dass er bei dem Alten sowieso nicht gewinnen konnte, wenn Yen es nicht wollte, zuckte Mori nur mit den Achseln, stellte seine Schultasche in ein leeres Fach unter der Theke und schmiss seine Lederjacke gleich dazu. Kurz fuhr er sich durch die pechschwarzen Haare und band sie im Nacken zu einem Zopf, damit ihm die Strähnen nicht ständig ins Gesicht fielen. Nachdem er sich seine Schürze umgebunden hatte, fing er auf Geheiß des Alten an, die Maki- Sushi zuzubereiten, deren Zutaten Yen schon vorbereitet hatte. Während er großzügig den Japonica- Reis auf den Algenblättern verteilte und etwas andrückte, ließ der junge Mann den Blick über die Kunden schweifen, die direkt an der Bar sassen. Momentan war es noch leer, um nicht zu sagen, ziemlich übersichtlich. Aber das würde sich sicher bald ändern, wenn es auf den Feierabend zuging. Fujimaru hätte zwar lieber zuhause gesessen und seine Hausaufgaben gemacht, als hier in der Küche zu stehen und Sushi zu verkaufen. Aber irgendwie musste er sich ja ein bisschen Geld verdienen. Wer lag seinen Eltern schon gern auf der Tasche, beziehungsweise ließ sich aushalten, bis man dann endlich mal den Hintern hoch bekam, sich einen Job suchte und zuhause auszog.
Nein, so war er nicht erzogen worden, da kam dann doch das eher westliche Erziehungssystem bei ihm durch. Hatten ihn sein Vater und seine Mutter zur Selbstständigkeit erzogen oder wie man sagte, „früh das Nest zu verlassen“. Und eine eigene Wohnung stand im Moment ganz oben auf seiner Planungsliste nach dem Schulabschluss.

Während er den Lachs in Streifen schnitt, warf er einen Blick auf sein Handgelenk, wo schwach das Tattoo in der Form der magischen Feder unter der Haut hervorstach. Mit ihr, der magischen Feder, hatte alles angefangen. Die Reinkarnation als Reideen Dino, die Ausbildung zum Krieger, wie es schon sein Vorgänger zur Zeit des Silberjahrtausends gewesen war, der Kampf gegen die Dämonen... Dann die Reise nach Amerika, die Jagd auf den Oberdämonen Louge de Mon, die finale Schlacht, der Tod eines Kameraden. Das war nun gut 1 Jahr her..Die Reideen hatten sich getrennt, über den Kontinent verstreut und Fujimaru war in seine Heimatstadt, sein geliebtes Tokyo zurückgekehrt um endlich wieder ein normales Leben zu leben. Aber diese Illusion... das normale Leben... das gab es nicht mehr, das wusste er. Denn Reideen Dino konnte sich nicht vorstellen, dass die Dämonen für immer ausgelöscht waren. Nein... tief unten, im Schlund der Hölle krochen sie herum, warteten darauf, dass sich erneut einer von ihnen erhob, um nach der Macht zu greifen. Einer, den der Größenwahn packte und der tatsächlich glaubte, dass er die Menschheit vernichten konnte. Und da sollte er hier einfach stehen, weiter Reis und Fisch zu Röllchen formen und sich einbilden, dass alles auf einmal gut und schön war? Nein, da war eine Utopie. Und doch... es gab Momente, in denen er den Frieden genoss.
Wie aufs Stichwort, beinahe zeitgleich damit, dass er angefangen hatte, die Maki- Rolle in mundgerechte Stücke zu schneiden, sprang ihm eine Person ins Blickfeld, die sofort seine Aufmerksamkeit erregte und ein Lächeln auf seine Lippen zauberte. Schlank, blonde Haare mit zwei auffällig langen Zöpfen, die ihr fast bis zum Po gingen., ein freundliches, offenes Gesicht mit einem Lächeln, das selbst einen emotionalen Eisberg wie es Fujimaru manchmal war, schmelzen lassen konnte. Usagi Tsukino, genannt „Bunny“, eine Schulkameradin und gute Freundin, sozusagen eine Nachbarin aus demselben Viertel in dem er wohnte.

Er vermochte es nicht mit Sicherheit zu sagen, aber heute sah Usagi ein bisschen weniger fröhlich aus als sonst, irgendwie geschafft. ,, Hey, Usagi. Wie geht’s dir?“ Mit dem Messer in der Hand trat der junge Mann an das Fließband, auf dem die fertigen Sushi ihre Kreise zogen und lächelte die Blondine freundlich an. ,, Du siehst aus, als könntest du was zu essen vertragen.“
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Usagi Tsukino
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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   So Jun 01, 2014 9:36 pm

cf: Mugen Schule

Eigentlich hatte Bunny nach der Schule zu Motoki gewollt, aber das war vor den Geschehnissen in der Mugen Schule gewesen. Sie machte sich ehrlich Sorgen um ihre Freundinnen und das letzte woran sie gerade dachte, war heute noch ihrem Schwarm ihre Gefühle zu gestehen. Als sie das Restaurant betrat, musste sie feststellen, dass Mori mal wieder einen grüblerischen Gesichtsausdruck aufgesetzt hatte. Erst als sich ihre Blicke begegneten, lächelten sie sich freundlich an. „Hallo Fujimaru. Naja es geht, der Tag heute war nicht so toll. Wie geht es dir?“, fragte sie und lehnte sich an die Theke hinter der er Stand.

Normalerweise bestellte sie immer fröhlich etwas zu essen bei ihm, aber heute zuckte sie nur mit den Schultern, als er meinte sie könnte etwas vertragen. „Ich habe keinen Hunger, aber zu trinken nehme ich gern etwas.“, meinte sie bedrückt und überlegte ob sie ihm alles erzählen sollte. Naja nicht alles, den heute waren definitiv Sachen geschehen, die sie niemandem erzählen konnte. Aber sie konnte ihm ja wenigstens ein bisschen etwas anvertrauen. „Wir hatten doch heute das Schulfest an der Mugen Schule. Vorhin als eine Freundin auf der Bühne sang, brach ein Feuer aus. Alle wurden total panisch und ich hab meine Freundinnen aus den Augen verloren.“, erzählte sie ihm. „Bevor mich ein Feuerwehrmann weggeschickt hat, konnte ich nur eine finden und ich weis nicht, ob es den anderen gut geht.“ Sie sah ihn traurig an. „Ich habe so ein schlechtes Gewissen weil ich gegangen bin, aber andererseits wäre ich den Hilfskräften nur im Weg gestanden.“ Obwohl er noch nichts dazu gesagt hatte, tat es ihr schon gut, einfach mit jemandem davon erzählt zu haben. Vor allem, weil sie ihn in der Zwischenzeit so sehr schätzte. Am Anfang hatte sie von dem doch eher ruhigen und immer ernsten Fujimaru nicht so viel gehalten, aber ihre Neugier hatte sie dazu gebracht ihn nach seinem wirklich coolen Tatoo zu fragen und so waren sie ins Gespräch gekommen und hatten sich irgendwie angefreundet.

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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   So Jun 01, 2014 10:02 pm

„Hallo Fujimaru. Naja es geht, der Tag heute war nicht so toll. Wie geht es dir?“ Fujimaru zuckte mit den Achseln und zog eine Grimasse. ,, Ich stehe hier und schneide den lieben langen Tag Fisch, was denkst? Ich wäre der beste Freund eines Seehunds..“ Er sah die junge Blondine an, die sich an die Theke lehnte und ihm ihr Herz ausschüttete. Das klang ja schlimm mit dem Brand an ihrer Schule und dass sie sich Sorgen um ihre Freundinnen machte. ,, Haben die kein Handy, über das du sie erreichen kannst?“, fragte er und stellte Bunny eine eisgekühlte Cola hin. ,, Ihnen wird sicher nichts passiert sein, würde mir keine großen Sorgen machen. Die sind bestimmt auch von den Hilfskräften aus der Gefahrenzone gebracht worden und unversehrt. Sonst hätte man dir doch bestimmt schon Bescheid gesagt, oder die Eltern hätten dich angerufen. Als beste Freundin...“
Der Schwarzhaarige ging zum Arbeitsbereich zurück, der aber in Sicht- und Hörweite war und fertigte weiter Makis am laufenden Band, im wahrsten Sinne des Wortes.
,, Mach dir keinen Kopf, Usagi-chan.“ Er zwinkerte dem Mädchen zu und stellte die nächste Portion Maki auf das Band, damit diese gleich losfahren konnten.
,, Du kannst froh sein, dass du selbst heil da raus gekommen bist. In Panik trampelt man sich gern mal über den Haufen... Menschen werden da ziemlich kopflos... wie Tiere. Da ist sich jeder selbst der nächste...“ Er schüttelte den Kopf und sah die Sailor- Kriegerin von der Seite an, wie sie an der Theke sass und ihre Cola trank.
,, Ich hab da so ein Bauchgefühl, dass alles gut ist mit deinen Freundinnen, Bunny. Mach dir keinen Kopf, echt... Sonst machst du dich nur verrückt... und das steht dir schlecht zu Gesicht.“ Fuji lächelte leicht und dachte kurz an den Moment, wie sie das erste Mal ins Gespräch gekommen waren. Wie war das nochmal gewesen? Ach ja, in der Schulkantine... Da war Usagi über ihre eigenen Füße gestolpert in der Schlange zur Kasse, um ihr Essen zu bezahlen und war dabei über ihre eigenen Füße gestolpert und ihm direkt in die Arme. Und er hatte mit einer recht flotten Geste ihr Tablett UND Usagi aufgefangen und das ohne sich mit dem Inhalt ihres Tabletts vollzusauen. Seitdem waren sie sich freundschaftlich näher gekommen, nachdem beide rausgefunden hatten, dass sie im selben Viertel wohnten, sozusagen Nachbarn waren. Und seltdem hatte sich eine gute Freundschaft zwischen ihnen entwickelt. Auch an ein Gespräch über sein Tattoo konnte er sich erinnern, ebenso wie er sie mal zu ihrer doch recht eigenwilligen Frisur ausgequetscht hatte. Welches Mädchen trug die Haare schon so wie Usagi? Keines, das Fujimaru kannte. Die junge Frau hatte definitiv Wiedererkennungswert. Und was sein Tattoo anging, das er von der heiligen Feder verpasst bekommen hatte?
Da hatte er sich ne fadenscheinige Ausrede einfallen lassen. Dass die Feder für ihn sowas wie Freiheit bedeutete. Wie die Vögel frei zu sein. Tun und lassen zu können, was man wollte. Er konnte ihr ja schlecht unter die Nase reiben, dass er von einer höheren Macht auserkoren worden war, gegen die Mächte der Finsternis zu kämpfen. Gegen Dämonen und Monster. Dagegen war die Pubertät ein schlechter Witz gewesen. Und alles das, was danach gekommen war. Die seltsamen Träume von Schlachten auf anderen Planeten. Kämpfe gegen Monster, Mädchen in seltsamen Outfits, die Uniformen glichen... Alles, was womit er zu Anfang nichts hatte anfangen können. Und immernoch gab es vieles, das Fujimaru nicht verstand. Viele Lücken, viele ungeklärte Fragen....

,, Ruf sie einfach nachher an und alles wird sich klären... wirst schon sehen...“
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Usagi Tsukino
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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   Mo Jun 02, 2014 10:44 am

Sie konnte nicht anders, sie musste kichern, als sie sich ihn mit ein paar Seehunden vorstellt. Als er dann auf das Handy zu sprechen kam, wurde sie etwas verlegen. „Naja weist du, ein paar von ihnen kenne ich erst seit heute. Deswegen hatten wir noch keine Zeit unsere Nummern zu tauschen.“, gestand sie. Es war schon seltsam außer Ami hatte sie keine von den anderen dreien vorher gekannt und mit Ami hatte sie nie wirklich viel zu tun gehabt, aber als sie so zusammengestanden hatten, hatte es sich einfach selbstverständlich angefühlt. „Du kennst mich, ich freunde mich schnell mit Leuten an. Außerdem hat es sich so angefühlt, als würden wir uns ewig kennen. Wir haben uns sofort verstanden.“ Sie nahm die Cola entgegen und trank erst einmal ein paar Schlucke, während sie seinen tröstenden Worten zu hörte. Er hatte recht, den anderen ging es bestimmt gut. Die Rettungskräfte hatten sie sicher auch in Sicherheit gebracht.

Jetzt da sie sich etwas beruhigt hatte, dachte sie wieder über diese Mädchen in den Matrosenuniformen nach und wie sie sich selbst verwandelt hatte. Sie hatte wirklich keine Ahnung, wie sie sich das erklären sollte. „Sag mal Fuji, du hast doch auch schon sicher von Sailor V gehört. Die Nachrichten berichten doch öfter über sie. Was glaubst du wo sie her kommt? Denkst du von ihrer Sorte gibt es noch mehr? Weist du vorhin bei dem Brand dachte ich, ich hätte sie kurz gesehen.“, meinte sie nachdenklich zu ihm. „Hm Naru hat mal erzählt, sie hätte gehört, dass Sailor V zu einer Spezialeinheit der Polizei gehört, aber ob das stimmt?“ Eigentlich versuchte sie mehr ihre eigenen Gedanken zu ordnen, als wirklich von ihm eine Antwort zu bekommen, aber wenn er etwas wüsste, würde es nicht schaden ihm ein bisschen was zu erzählen. Natürlich nicht alles, nur das nötigste. Es konnte schließlich gut sein, dass sie sich irgendwo den Kopf gestoßen hatte und sich das alles nur eingebildet hatte. Wenn sie genau darüber nach dachte, erschien ihr diese Erklärung sogar überaus logisch. Da war nur eine Sache, die diese Theorie kaputt machte. Wenn sie in ihre Tasche griff, würde sie dort die Brosche finden, die vorher vor ihr erschienen war.

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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   Mo Jun 02, 2014 11:13 am

Fujimaru schüttelte den Kopf. Natürlich wusste er davon, dass Bunny sich praktisch jedem „an den Hals warf“ und gleich als Freund bezeichnete. Eigentlich gab es niemanden außer ihr, den er kannte, der das so machte. ,, Irgendwann gerätst du damit nochmal an den Falschen und dann darf man dich irgendwo unter einer Brücke aus dem Dreck ziehen, weil dich irgendwer abgestochen hat oder so, Usagi... Du bist viel zu vertrauensselig und weil du damit bisher Glück gehabt hast, wirst du wahrscheinlich damit auch immer weiter machen... also hör mir am besten garnicht zu.“ Der junge Aushilfskoch winkte ab und rührte die Zutaten für ordentlich scharfen Wasabi zusammen. Er selbst kannte das Gefühl, das die junge Frau beschrieben hatte natürlich nur zu gut. Genauso war es ihm ergangen, nachdem er sein „Team“ gefunden hatte. Dieses Gefühl, sich ewig zu kennen. Im Kampf garnicht sprechen zu müssen, weil man sich blind vertraute, praktisch spürte wo der andere war. Und doch... sofort auf Anhieb verstanden hatten sich die 5 Reideen auch nicht. Vor allem mit Hisho hatte Fuji zu Anfang ziemliche Probleme gehabt, bevor sie miteinander warm geworden waren. Sofort Freundschaft schließen, so wie Usagi es mit ihren Freunden machte? Nein, das wäre bei ihm und Hisho schief gegangen. Da hätten sie sich sicher irgendwann die Köpfe eingehauen, wenn sie sich Hals über Kopf angefreundet hätten.

Als Bunny ihn auf Sailor V ansprach, blickte der Siebzehnjährige zu ihr und nickte. ,, Na klar, die Nachrichten waren in letzter Zeit voll von ihr und im Internet kursieren auch die wildesten Gerüchte. Ob es sie gibt, wer sie ist, woher sie kommt...“ Er zuckte mit den Achseln und stellte noch 3 Portionen mit Sushi auf das Band. ,, Ich hab mal rein aus Spaß die Artikel zurückverfolgt. Sie hat wohl irgendwann in Frankreich angefangen. Paris, also Europa. Und dann war sie wohl ne Zeitlang in Amerika... New York, San Francisco, Chicago. Und wenn du sie bei dem Feuer meinst gesehen zu haben, dann ist sie wohl jetzt in Tokyo angekommen...“ Der Schwarzhaarige konzentrierte sich wieder auf seine Arbeit und filetierte einen Fisch. Wenn Sailor V jetzt in der Stadt war, dann würden sie sich sicher bald über den Weg laufen. Immerhin patroullierte er selbst im Luftraum von Tokyo, auch wenn er sich recht sicher war, dass es keine Dämonen in der Stadt gab. Aber Fujimaru war niemand, der sich einfach so auf etwas verließ, ohne sich abzusichern. Und nur weil sie Louge ausgelöscht hatten, hieß das ja nicht, dass die Plage jetzt für immer beseitigt war. Louge war in den USA aktiv gewesen, vorher hatten die Reideen in Japan und China nur ein paar kleine Fische vernichtet. Das war sicher nur der Anfang, die Spitze des Eisbergs und so wie man Dämonen kannte, wartete unten in der Hölle nur einer darauf, genug Macht zu erlangen, bis er bedingt durch seinen Größenwahn nach der Weltherrschaft streben würde. Und dann wollte Reideen Dino bereit sein und nicht so lange auf der faulen Haut liegen.
,, Und meinst du echt, dass sie zur Polizei gehört und nicht irgendwie so ne Einzelgängerin ist? Sowas wie Batman? Eine einsame Kämpferin?“ Fujimaru grinste leicht, als wollte er Bunny verarschen. Aber das sollte nur überspielen, dass die Gedanken in seinem Kopf schon rotierten bezüglich Sailor V. Was zum Teufel hatte sie in Tokyo verloren?

,, Naja, wenn sie jetzt hier ist, dann kann sie ja ein paar kleine Ganoven festnehmen... der Polizei ein bisschen Arbeit abnehmen...“ Solange sie Dino nicht in die Quere kam und sich an Dämonen versuchte. Denn das war für ein einfaches Mädchen in nem lustigen Kostüm doch ein bisschen viel auf einmal...
,, Aber was sollte sie bei einem Konzert auf nem Schulfest wollen?“
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Usagi Tsukino
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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   Mo Jun 02, 2014 11:46 am

Usagi zog eine Grimasse. „Wie kannst du so was Furchtbares nur sagen? Ich werde doch nicht abgestochen. Das ist ja eine grauenhafte Vorstellung. Außerdem bin ich nicht mit allen gut Freund, an unserer Schule gibt es so ein Mädchen, mit dem hätte ich mich heute fast angelegt. Sie und ihre Gang ziehen immer die jüngeren Schüler ab. Ich frage mich nur, was sie dazu treibt, solche Sachen zu tun.“ Ihre ersten Worte waren noch leicht entsetzt gewesen, aber am Ende wirkte es wieder, als würde sie Selbstgespräche führen. Sie fing sich allerdings wieder: „Naja egal, auf jeden Fall ist meine Einstellung gar nicht so schlecht, wären alle Leute so wie ich, dann wäre die Welt viel friedlicher, dass musst du schon zugeben. Ich finde es nicht gut, wenn man immer gleich so misstrauisch ist. Wenn man Leute immer gleich verdächtigt etwas Böses im Sinn zu haben, dann wird es schwer Freunde zu finden.“, gab sie zu bedenken.

Sie nippte noch mal an ihrer Cola und war nur zu froh über den Themenwechsel. Fujimaru und sie hatten manchmal einfach zu unterschiedliche Ansichten. Sailor V war wirklich ein Mysterium, aber Bunny war sich ziemlich sicher, dass es sie wirklich gab. Wer sollte sich denn eine Superheldin im Matrosenkostüm ausdenken? „Sie ist viel zu hübsch, als das man sie mit dem grummeligen Batman vergleichen könnte. Wenn einer hier Batman ist, dann du.“, scherzte sie und stellte ihr Glas zurück auf die Theke, während sie beobachtete, wie er das Essen zubereitete. „Nein ich glaube nicht, dass sie zur Polizei gehört, die würden doch nie ein Teenie Mädchen bei sich aufnehmen. Nicht einmal in einer Spezialeinheit. Außerdem würde das nicht erklären, dass sie in allen möglichen Ländern zum Einsatz kommt. Hat sie nicht eigentlich in England angefangen? Zumindest hab ich das mal gehört.“

Sie seufzte vernehmlich und legte den Kopf auf ihre Arme. „Das ist zu viel für mich. Das ist total verrückt. Ich meine du hast recht, was sollte Sailor V auf dem Schulfest und ganz ehrlich ich hab keine Ahnung was da heute ablief. Ich meine klar Unfälle passieren, aber das war alles irgendwie total seltsam.“, murrte sie nuschelnd in ihre verschränkten Arme. „Das ist mir echt zu hoch.“

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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   Mo Jun 02, 2014 12:18 pm

Fujimaru machte große Augen. ,, DU? Du hättest dich mit jemandem angelegt?" Die Vorstellung, dass Bunny sich auf eine Schlägerei einließ, überraschte den Teenager doch ein bisschen. Gut, das ein oder andere Wortgefecht hatten sie sich schon geliefert, weil sie in gewissen Dingen eben nicht immer einer Meinung waren. Aber dass sich die Blondine mit irgendwem prügelte... Nee, das passte doch eigentlich garnicht zu ihr. Ruhig lauschte er ihrer Erklärung und zuckte dann, wie so oft, wenn es um ein Thema mit Usagi ging, mit den Achseln. Manchmal waren ihre Gedankengänge schon recht eigen. ,, Keine Ahnung, vielleicht hat sie von zuhause nicht genug Liebe mitbekommen oder so. Kann ja nicht jedem so gut gehen wie dir. Da geraten manche auf die schiefe Bahn... oder lassen ihren Frust an Schwächeren aus." Der Schwarzhaarige zwinkerte seinem Gegenüber zu, das noch immer an der Cola zuzzelte.
Als sie dann meinte, dass ihre Einstellung zur Welt die richtige war und dass alle Menschen ganz anders drauf wären, wenn viel mehr Menschen so wären wie sie, lachte Fuji auf. Einerseits weil er die Vorstellung lustig fand, wenn alle Menschen so wären wie Bunny und andererseits, weil sie traurigerweise damit sogar recht hatte. ,, Wenn alle Menschen so wären wie du, Usagi, dann würde die Welt im Chaos ausbrechen, weil wir uns alle nur noch gegenseitig umarmen und nie wieder loslassen würden, so gerne hätten wir uns. Eine schöne, friedliche, aber doch recht unproduktive Welt. Wir könnten garnicht überleben, wenn wir nur von Luft und Liebe leben würden." Mit einem warmen, amüsierten Lächeln auf den Lippen stellte er einen Teller mit Sushi vor dem Mädchen ab. ,, Falls doch mal der kleine Hunger zwischendurch kommt", meinte der Reideen mit einem Augenzwinkern und stützte sich kurz auf den Tresen. Inzwischen hatte sich der Laden geleert und nur noch Usagi sass an der Theke. So konnte Fujimaru ein bisschen Luft holen. Der Nori- Reis kochte sowieso grad ein bisschen vor sich hin und den Fisch musste er sowieso frisch verarbeiten. Lange liegen durfte der nicht.

Bei der Vorstellung, dass ER Batman sei, musste der junge Mann noch ein wenig breiter lächeln. ,, Ne, ich denke, schwarz steht mir nicht so unbedingt, obwohl ich Batman eigentlich cool finde. Nur kann ich im Gegensatz zu Batman fliegen". Letzteres schloss er natürlich nur in Gedanken an. Sonst hätte Bunny ihn sicher ein bisschen dumm angeguckt, wie er das denn meinte. Dass er tatsächlich so eine Art Superheld war, der das Böse bekämpfte, durfte sie natürlich nicht wissen. Ebenso wie er ja nicht wusste, dass er grade vor sich eine neue, blutjunge Sailor- Kriegerin vor sich hatte, die grade ihren ersten Kampf bestanden hatte. Schade, dass man manchen Leuten nicht in den Kopf gucken konnte. Als Usagi ihn dann fragte, ob er sich bezüglich Sailor V und ihrer Herkunft sicher war, seufzte Fujimaru auf und zuckte erneut mit den Achseln, dann schüttelte er den Kopf. ,, Ich hab die Spur im Netz irgendwann verloren, deswegen kann das mit England genausogut sein, dass sie dort her kommt. Ist ja im Prinzip auch egal, oder?"
Als sie den Kopf auf die Arme legte und irgendwas wenig verständliches nuschelte, fuhr Fuji Usagi über den Kopf. ,, Mach dir nicht dein hübsches Köpfchen heiß, Usagi-chan. Damit können sich Leute beschäftigen, die dafür bezahlt werden, sich über sowas Gedanken zu machen. Iss das Sushi und erzähl mir lieber von deinen neuen Freundinnen, die du heute kennen gelernt hast. Sind sie von unserer Schule? Und vor allem: Sind sie hübsch?"
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Usagi Tsukino
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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   Mi Jun 04, 2014 8:41 am

Bunny zuckte nur mit den Schultern und quittierte das Thema über ihre Ansichten der Welt, es hatte ja doch keinen Sinn darüber zu diskutieren. Als er ihr dann den Teller mit Essen vor die Nase stellte, lächelte sie ihn dankbar an. Fujimaru tat immer so hart und machte einen auf unnahbar, aber eigentlich war er ein total lieber Kerl. Artig, bedankte sie sich für das Sushi, konnte es aber noch nicht wirklich anrühren. Ihr war immer noch nicht ganz wohl, doch Fujis Bemerkung, ihm würde schwarz nicht stehen, brachte sie dann doch wieder zu einem amüsierten Lächeln. „Von all den Problemen die man als Batman hat, stört dich nur, dass dir schwarz nicht steht? Wäre es nicht besser sich Sorgen um die ganzen Irren zu machen, mit denen er sich prügelt? Wie heißen die noch gleich, Joker oder so ähnlich?“ Sie konnte nicht anders als zu grinsen. Sie konnte sich Fujimaru Mori, den Koch in einer Sushibar und Schüler, einfach nicht als Schurken jagenden Superhelden vorstellen. „Du hast also im Internet nach Sailor V geforscht? Bist du etwa ein heimlicher Fan?“, fragte sie ihn im Flüsterton. Sie warf ihm einen kurzen verschwörerischen Blick zu, nur um dann gespielt geschockt zurück zu weichen und zu sagen: „Fujimaru du Schuft, gib es zu, du findest nur ihren kurzen Rock toll.“

Sie hob den Kopf, als er ihn ihr tätschelte und sah ihn von unten herauf an. „Vermutlich hast du recht und die Geschichte klärt sich bestimmt von selbst. Morgen gibt’s einen Zeitungsartikel und die werden den Schaden an der Mugen Schule wieder reparieren und dann ist die Sache vergessen. Weißt du Fuji, die Mugen Schule ist viel, viel größer als unsere und vorhin hab ich mal in einen ihrer Klassenräume gespäht, da ist echt alles elegant. Nicht so wie an unserer Schule, wo alles schon ein paar Jahre alt ist.“, erzählte sie ihm, während sie an ihrer Cola nippte und dann aus Höfflichkeit doch ein Stück Sushi aß. Es war selten, dass sie nur aus Höfflichkeit aß, sonst musste sie sich wegen genau jener vom essen abhalten. Manchmal war das Leben schon seltsam. Usagi legte den Kopf schief. „Also Ami ist in der Parallelklasse. Du hast bestimmt schon von ihr gehört, sie ist das Mädchen, das immer die besten Testergebnisse hat. Makoto hat erst heute auf unsere Schule gewechselt und ich glaube sie ist sogar in meiner Klasse. Ich hab keine Ahnung was sie mit unserem Waffelteig am Stand angestellt hat, aber das Ergebnis schmeckte viel besser. Auf welche Schule Minako geht, weis ich gar nicht. Sie hatte ihre Schuluniform nicht an, weil sie sich schon für ihren Auftritt vorbereitet hatte. Und auch wenn ich deine Frage eigentlich ignorieren sollte, aber ja hübsch sind sie alle.“

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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   Do Jun 05, 2014 10:18 am

Fujimaru schüttelte den Kopf. ,, Für die Nummer mit den Schurken kann Batman von mir kein Mitleid erwarten, das hat er sich selbst so ausgesucht, wenn er den Helden spielen will. Konnte ja nicht erwarten, dass sich das alle gefallen lassen, dass er sie vermöbelt.“ Der Schwarzhaarige grinste und beobachtete Bunny dabei, wie sie schlussendlich doch was von dem Sushi ass. Kannte er seine gute Freundin doch genug, um zu wissen, dass sie bei kostenlosem Essen nicht lange stark bleiben konnte. Typisch Bunny, aber dafür mochte er sie ja auch. Als sie ihn dann frech-fröhlich fragte, wieso er Sailor V im Internet verfolgt hatte und ob er ein Fan war, vor allem wegen ihres kurzen Rocks, wanderte eine Augenbraue des Jugendlichen nach oben. ,, Ääääääh... nein? Aber so eine Real-life- Superheldin interessiert mich schon. Vor allem eine, die es ernst meint und nicht so ne Spaßdarstellung ist. Ihr Kostüm find ich ja eher... naja... weiß nicht... könnte ich ehrlich gesagt nicht ernst nehmen. Wirkt nicht so wirklich eindrucksvoll auf mich...“ Fuji schüttelte den Kopf. Nein, mit dem Outfit von V konnte man ihn nicht hinter dem Ofen hervorlocken, obwohl es ihm irgendwie bekannt vorkam. Auch wenn er nicht genau sagen konnte woher, ähnelte es doch denen der Frauen, die er aus seinen Träumen kannte... Obwohl... Träume waren das falsche Wort. Es waren die Erinnerungen seines Alter Egos, Reideen Dino. Aber woher ER diese Frauen gekannt hatte, das hatte sich dem jungen Mann bisher nicht erschließen können. Wieder so ein Rätsel aus der Vergangenheit, das er bis dato noch nicht zu lösen wusste. Ein kurzer Blick huschte, wie schon so oft, zu seinem Tattoo, bevor sich seine Aufmerksamkeit wieder auf Usagi richtete, die vor sich hin philosophierte, wie es wohl nach dem Feuer weitergehen würde.
Daraufhin nickte der Siebzehnjährige. ,,Genau, es wird sich sicher schnell im Sand verlaufen und spätestens in einem Monat oder so ist die Sache gegessen. Wenn niemand zu Schaden gekommen ist, dann ist es auch nicht spektakulär genug, dass sich irgendwer groß dafür interessiert.“ Auch wenn Reideen Dino diesbezüglich überlegte, ob es sich nicht lohnte, selbst mal einen Blick auf die Schäden zu werfen, tat er dies aber mit einer geistigen Abwinkbewegung ab. Nein, das hatte sicher nichts mit einem Dämon zu tun... Bestimmt nur ein Kurzschluss irgendwo in der Technik. Eine Schule.. wieso sollte ein Dämon eine Schule angreifen... und doch... wieso war Sailor V dort, wenn sie es wirklich gewesen war?

Etwas unsicher, wie er weiter vorgehen sollte in dieser Sache, hörte er Bunny weiter zu wie sie von der Mugen- Schule schwärmte, weil diese ja soviel besser war als die, die Usagi besuchte. ,,Naja... so toll ist sie jetzt auch nicht, aber sie ist okay.“, entgegnete Mori und sah seine gute Freundin an, zuckte mit den Achseln.,, Aber klar, du bist immer für neu und besser, das wissen wir ja“, neckte er sie und lauschte dann ihren Ausführungen bezüglich ihrer neuen Freundinnen. Als sie dann meinte, dass sie sich jetzt mit Ami Mizuno angefreundet hatte, wurden seine Augen ein kleinwenig größer und jetzt war er es, der einen theatralischen Schritt nach hinten machte. ,, DU? DU hast dich mit IQ-Bombe Mizuno angefreundet? Na ob das was wird, die ist doch garnicht deine Liga... oder besser, DU bist nicht ihre Liga“, neckte er sie und lachte dann, als Usagi meinte, dass die neue Schülerin Makoto wohl den Waffelteig am Stand gerettet hatte. ,, Na, ich kann mir vorstellen, wie sie den gerettet hat. Du hast ihn wahrscheinlich total versalzen, weil du mit dem Kopf bei Motoki warst, hmm?“ Er zwinkerte seiner Mitschülerin zu und bereitete sich schonmal auf ein kleines Donnerwetter vor. Mit der Motoki- Sache schnitt er nämlich ein recht sensibles Thema an und dass er die Schwärmerei Usagis für ihren Bekannten mitbekommen hatte, hieß ja nicht, dass Usagi das so toll fand, wenn Fujimaru sie mit der Nase darauf stieß, dass das auch andere Menschen bemerkt hatten. Aber diese neue Schülerin, diese Makoto würde er sich mal ansehen. Wenn sie mit Bunny befreundet war, würden sie sich sicher früher oder später begegnen, spätestens dann, wenn sie mal hier im Laden auftauchten. Aber als Usagi dann von einer Minako und einem Auftritt sprach, wurde Fujimaru wieder neugierig. ,, Wie meinst du das, Auftritt? Bist du jetzt mit nem Promi befreundet oder wie? Erzähl.“ Er beugte sich wieder vor und stützte die Ellenbogen auf der Theke ab.
Dass die neuen Freundinnen hübsch waren, interessierte ihn eher nebenher, davon würde er sich selbst noch überzeugen können. Vor allem... was Bunny und er hübsch fanden, das konnten ja 2 völlig verschiedene Paar Schuhe sein.
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Usagi Tsukino
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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   Fr Jun 06, 2014 4:43 pm

„Bei uns in der Klasse fahren auch alle auf Sailor V ab und seit neustem gibt es sogar ein Sailor V Spiel in der Spielhalle. Ich habe sogar gehört, sie wollen einen Sailor V Anime ins Fernsehen bringen.“, steuerte sie dem Thema bei und schüttelte dabei leicht den Kopf. „Wäre ich eine Heldin, ich würde nicht wollen, dass sich irgendjemand erfundene Geschichten zu mir ausdenkt. Andererseits ist das vielleicht die Art auf die früher Legenden entstanden.“ Sie verstand was er an ihrem Kostüm aussetzen zu hatte. Sie war sich selbst nicht sicher ob man in so einem Outfit kämpfen konnte. Hoffentlich würde sie es auch nicht herausfinden müssen. Unter dem Vorwand noch einmal auf ihr Handy zu sehen, wühlte sie in ihrer Tasche und warf so unauffällig noch mal einen Blick auf die Brosche, die wie ein böses Omen darin lag. Bunny nahm ihr Handy aus der Tasche und legte es griffbereit neben sich auf die Theke. Vielleicht würde sich Makoto ja bald melden.

Usagi schüttelte den Kopf. „Was soll den das heißen? So eine schlechte Schülerin, wie du gerade behauptest bin ich gar nicht mehr. Im letzten Jahr habe ich mich echt angestrengt und nicht jeder kann ein Genie wie Ami sein.“, ärgerte sie sich. Sie schmollte ein wenig und da versetzte er ihr doch gleich den nächsten Hieb, als er meinte sie hätte die Waffeln versalzen. Ihn gekonnt ignorierend hob sie ihr Glas an ihre Lippen und trank ein paar Schlücke. Es war nicht mehr viel übrig. „Ich war nicht in Gedanken bei Motoki. Er und ich sind nur Freunde. Du weist doch, dass ich oft in der Spielhalle bin und da unterhält man sich eben miteinander. So wie ich mich ja auch mit dir unterhalte wenn ich esse.“, meinte sie und versuchte dabei völlig gleichgültig zu wirken. Sie baumelte ein wenig mit ihren Füßen, während sie sich unterhielten. „Nein, noch ist Minako kein Star, es waren Schüler die auf der Bühne aufgetreten sind. Wenn sie eine bekannte Sängerin wäre, hättest du sie ja sicher gekannt oder nicht?“, fragte sie. Ihr entging nicht, dass er etwas abwesend gewirkt hatte. „Worüber denkst du nach? Hoffst du, dass bei euch in den nächsten Tagen der Unterricht ausfällt? Darauf würde ich an deiner Stelle nicht Wetten.“

Sie schwieg eine Weile, dann schreckte sie auf. „Das hatte ich ja ganz vergessen.“, meinte sie aufgeregt und begann eilig in ihrer Tasche zu suchen. Es dauerte ein paar Sekunden, ehe sie ein Päckchen aus ihr hervor zog. „Ich weis wie wir herausfinden ob es allen gut geht. Alle Mädchen aus meiner Klasse machen das zurzeit. Ein Laden in der Einkaufsstraße verkauft diese Karten.“, erzählte sie ihm und zeigte ihm das Päckchen. Es waren neu gekaufte Tarotkarten. „Die anderen meinen, sie hätten es versucht und mit diesen Karten würde man immer richtig legen. Naru wusste schon vorher, dass ein Test kommen würde, weil sie am Abend davor die Karten gelegt hatte.“ Usagi begann damit den Teller zur Seite zu stellen und mischte dann die Karten. Nach dem sie das eine Zeit lang getan hatte, hielt sie sie ein paar Momente nur in den Händen, während sie die Augen geschlossen hielt. Dann öffnete sie die Augen wieder und begann die Karten zu legen. „Weist du es kommt ganz darauf an was man wissen will. Hat man nur eine kurze Frage, legt man nur zwei Karten und sie geben einem die Antwort.“ Sie dreht die Karten um, die sie verdeckt auf die Theke gelegt hatte. Die erste Karte war ‚Der Magier’, die zweite Karte war ‚Page der Stäbe’. „Hm, der Magier steht für eine Gradwanderung zwischen dem Guten und dem Bösen, außerdem steht er dafür, dass jemand die Initiative ergreift. Der Page ist sprunghaft und unbekümmert, außerdem steht er dafür, dass er niemandem zu Last fällt.“ Sie schwieg einen Moment und starrte die Karten an. „Also ich denke das bedeutet den anderen geht es gut, auch wenn irgendwas seinen Anfang genommen hat.“

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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   Sa Jun 07, 2014 12:42 pm

Fuji zuckte mit den Achseln. ,, Ach... ich glaube, dass Sailor V sich wenig daraus macht, wenn sie in ein Spiel gepackt wird oder eine Serie... Wenn sie ne echte Heldin ist, dann hat sie sowas nicht nötig... Aber Helden werden nun mal auf ihre Art und Weise verehrt... Stell dir mal vor es gäbe ein „Usagi- Spiel“.“ Er lachte auf, als die hübsche Blondine mit den langen Zöpfen beinahe wie erwartet an die Decke ging, als er ihr Ego ankratzte, indem er meinte, dass sie nicht mit Ami Mizuno auf einer Stufe stand und sie dann noch wegen Motoki aufzog. ,, Ist ja gut, ich hab ja nur einen Scherz gemacht, fühl dich doch nicht gleich angegriffen.Vor allem weil ich zwischendurch mit dir gelernt hab. Faul bist du wirklich nicht.“
Während sie ihm erklärte, was mit der Geschichte von dieser Minako und dem Auftritt gemeint war, ging er wieder zurück in die Küche und stellte weiter Sushi her, denn ein paar Gäste waren wieder in die Bar gekommen und schon rollte das Band wieder an. ,, Nein, ich bin kein Fan von solcher Musik. Und wenn sie deine Freundin ist, macht sie bestimmt keine Rockmusik oder so....“ Die Frage, worüber er nachdachte, riss ihn wieder ein bisschen aus seinen Gedanken und er zwinkerte Bunny zu. ,, Ne, ich glaube auch nicht, dass das passieren wird. Es war ja nur die Bühne und keiner der Klassenräume, oder?“ Er selbst wusste ja nichts von dem Angriff, hatte er heute doch frei gehabt und deswegen den ganzen Tag in der Sushibar verbracht. Und die Mugenschule war schließlich groß. Selbst wenn einer der Klassenräume Feuer gefangen hätte, dann wäre es nicht schwierig, dafür einen passenden Ausweichraum zu finden.

Etwas irritiert beobachtete er aus der Ferne, wie Usagi ihre Tarotkarten hervorkramte und dann meinte, das sie dadurch herausfinden lassen könnte, wie es ihren neuen Freundinnen ging. Der Reideen dachte für eine Sekunde, er stünde im Wald. Tarotkarten? Wirklich? Aber das war ganz Bunnys Stil, wenn er ehrlich darüber nachdachte. Horoskope, Tamagotchis... und jetzt Tarot. Kritisch sah er zu, wie sie sich die Karten legte und und ihm dabei die Regeln erklärte, wie das ganze ablief. Als ob ihn das wirklich interessierte. Fujimaru glaubte nicht an sowas. Gut, zum Thema Reinkarnation konnte er nichts sagen, da war er selbst das beste lebende Beispiel, aber Horoskope oder Kartenlegen... nein, das war dann doch etwas zu sehr abgehoben und vielzuviel Interpretation und vor allem Spekulation. Noch schlimmer die Möglichkeit, irgendwas falsch auszulegen. Beziehungsweise zu versuchen, das Leben danach auszurichten. Aber sollte sie ruhig ein bisschen spielen. So zeigte er ein leicht gespieltes Interesse und machte große Augen, als sie die Karten erklärte und was es damit auf sich hatte. Und wie er vermutet hatte, waren es wilde Spekulationen, wie sich das Ergebnis auslegen lassen konnte. Aber das wollte er selbst lieber auch nochmal ausprobieren, kam zu ihr zurück, nahm Bunny den Kartenstapel aus der Hand, mischte ihn einmal gut durch um des lieben Zufalls willen und zog dann zwei Karten, die er vor Usagi auf die Theke legte. ,, Und was bedeuten die beiden?“ fragte er und deutete auf die Motive, die er blind ausgewählt hatte. Jetzt sollte seine Freundin doch mal zeigen, was sie konnte und wenn es irgendwas mit seinem Leben als Reideen zu tun hatte, dann war er vielleicht gewillt, ein wenig daran zu glauben. Aber eben nur wenn... denn von seinem früheren Leben konnte Usagi ja nichts wissen. Da musste es schon etwas mehr mit den Karten auf sich haben, als wilde Raterei.
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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   Sa Jun 07, 2014 1:11 pm

Usagi musste leicht schmunzeln, als sie sich vorstellt, Minako würde Rockmusik machen. Nein das passte nun wirklich nicht zu der schönen Blonden. „Ja, es war nur die Bühne, aber die Menschen sind total in Panik ausgebrochen. Ich glaube die haben mehr Schaden angerichtet, als der Brand selbst.“ Sie nahm ihr Handy in die Hand und ging die neusten Meldungen der Online-Zeitungen durch. Der Brand war schon im News Ticker, aber nach seinen Angaben gab es bisher nur leicht verletzte Personen. Einige waren erschöpft zusammengebrochen und schlapp. Die Rettungskräfte vermuteten, dass sie Rauch eingeatmet hatten oder ähnliches. Bunny glaubte eher, dass es etwas mit den seltsamen Monstern zu tun hatte. Erleichtert berichtete sie Fujimaru kurz. „Ich bin mir sicher meinen Freunden geht es gut. Wie es aussieht gab es keine Schwerverletzten.“

Als er wieder an den Tisch kam und die Karten in die Hand nahm, wunderte sie sich doch kurz. Schließlich kannte sie ihren Freund gut genug um zu Wissen, dass er davon nichts hielt und vermutlich nur ihr zu liebe interessiert gewesen war. Sie betrachtete die zwei Karten die er vor ihr auf die Theke gelegt hatte. „Hm interessante Wahl. Einerseits ‚die Welt’ und auf der anderen Seite der ‚Ritter der Kelche’.“ Sie dachte einen Moment nach, sie hatte die Karten ja erst seit gestern und kannte sich noch nicht so gut damit aus. „Die Welt bedeutet normalerweise, dass etwas Gutes geschehen wird, aber ich glaube in deinem Fall kann man ihre zweite Bedeutung wohl eher in betracht ziehen. Nämlich das du dich selbst überschätzt.“, meinte sie schelmisch. „Der Ritter der Kelche dürfte dich da mehr freuen, wie es aussieht verliebst du dich bald. Na hoffen wir sie ist ein nettes Mädchen, obwohl sie vermutlich zu gut für dich sein wird.“ Sie ärgerte ihn gern und jetzt wo sie sich langsam sicher war, dass es ihren Freunden gut ging, konnte sie das Sushi das er ihr hingestellt hatte auch wirklich genießen.

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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   Sa Jun 07, 2014 1:47 pm

Kazuya war etwas beruhigter, als Usagi ihr Handy checkte, offenbar aktuelle Nachrichten las, die das Feuer betrafen und ihm dann mitteilte, dass Personen wohl nicht zu Schaden gekommen waren. ,, Gut, dann muss man nur n bisschen was streichen und die Sache ist wieder gut“, scherzte der junge Mann und wirkte erleichtert. Dass die größte Gefahr bei dem Feuer wohl von den flüchtenden Menschen ausgegangen war, hatte er sich fast gedacht. Nichts war gefährlicher als eine Herde Menschen, die kopflos um ihr Leben rannte und dabei alles niedertrampelte, was ihnen im Weg war. Ob das nun andere Menschen waren oder nicht war in diesem Moment dann völlig egal. Er selbst wollte nie in solch eine Situation geraten... für kein Geld der Welt. Deswegen blieb er Großveranstaltungen, wo sich Menschen stapelten, meistens fern. Oder er sah von einem deutlich erhöhten Punkt zu, was ihm seine Fähigkeiten als Reideen ja seit einiger Zeit erlaubten. Einer der Vorteile seiner Wiedergeburt als Krieger des Silberjahrtausends. Fliegen zu können war da noch das vorteilhafteste.
Als ihm Bunny die Wahl seiner Karten erklärte und ihn dabei ein bisschen aufzog, kniff sie der Jugendliche in den Arm. ,, Hey... ich bin überhaupt nicht überheblich... du bist echt fies. Aber das hab ich wohl verdient, ja?“ Er zwinkerte seiner Freundin zu aber als sie dann die zweite Karte, den „Ritter der Kelche“ erklärte, wurden seine Augen etwas größer. Verarschte sie ihn jetzt, um ihn richtig zu ärgern? Er sollte sich bald verlieben? So ein Unsinn. Deswegen konnten diese Tarotkarten ja keinen Sinn machen. Sich verlieben... Bullshit. Der Schwarzhaarige schüttelte den Kopf und tippte sich an die Stirn. ,, Ja... klar... ich verliebe mich... sicher...“ Er sah Bunny an als hätte sie nicht mehr alle Tassen im Schrank. ,, Genau deswegen kann ich solche Sachen wie Tarot nicht ernst nehmen. Soll ich jetzt durch die Gegend rennen und dieses Mädchen suchen? Oder kann man die Karten legen, damit ich noch ein paar Informationen bekomme, um meine Suche eingrenzen zu können. Könnte ja wer weiß welches Mädchen sein...“ Fuji grinste Bunny an und hielt ihr seine Karten hin. ,, Soll ich nochmal 2 ziehen? Vielleicht ist sie blond oder brünett, groß oder klein... hübsch oder hässlich... das will man ja alles vorher wissen. Die Karten können das doch bestimmt oder?“ Der Sarkasmus in seiner Stimem schwang ein wenig untertönig mit und er hielt Bunny die Karten in gespielter Euphorie und Aufregung hin. ,, Ich bin ja so aufgeregt...“ Spontan zog er noch 2 Karten und legte sie vor Bunny hin, bevor er sich wieder an seine Sushi- Rollen machte. ,, Ich halte nichts von Schicksal und Horoskop und Wiedergeburt und sowas, das weißt du ganz genau, Bunny. Und Tarot... das ist einfach nur Geldmacherei... oder Bespaßung für verliebte, kleine Mädchen.“ Der Schwarzhaarige nahm der jungen Frau das Cola- Glas weg und füllte es ihr erneut, da sie es inzwischen geleert hatte.

,, Oder glaubst du wirklich daran? Ist doch nur Geldmacherei auf dem Jahrmarkt und im Fernsehen... Karten legen am Telefon... Da kannst du auch gleich ein Shuffleboard nehmen und ne Siounce abhalten, um mit den Toten zu reden... Geister...“ Fujimaru zog eine Grimasse und wackelte mit den Fingern.,, Wuhuuuuh.... hier spricht der Geist von Tante Ori... ich weiß, dass du deine Socken nicht wäscht... ich werde dich heimsuchen...“ Er grinste und stellte noch ein paar Portionen Sushi auf das Laufband, wusch sich dann die Hände und trocknete sie ab. Langsam ging es auf den Feierabend zu und er überlegte, was er jetzt noch machen konnte. ,, Wollen wir gleich noch ein bisschen durch die Einkaufsstraße laufen? Ich hab gleich Feierabend...“
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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   Sa Jun 07, 2014 2:32 pm

„Au.“, protestierte sie, als er sie in den Arm kniff. „Das tut doch weh. Außerdem hattest du es verdient. Das war meine Rache für gerade eben.“, meinte sie und lehnte sich sicherheitshalber zur Seite, damit er sie nicht gleich noch einmal erwischte. Als er dann in seinen Monolog über die Unsinnigkeit der Karten verfiel, war sie um den Abstand froh. Wenn man ihn so hörte, konnte man meinen, er würde die Karten gleich verbrennen. „Natürlich werden dir die Karten nicht sagen wie sie aussieht. Das wäre verrückt und suchen sollst du sie ganz bestimmt auch nicht. Es kommt was kommt.“, meinte sie abschließend und warf nur einen flüchtigen Blick auf die Karten, die er dieses Mal gezogen hatte. Der Turm und der Ritter der Schwert, aber sie würde ihm jetzt bestimmt nicht sagen was es bedeutete. Das fiel ihr im Traum nicht ein.

„Fujimaru Mori.“, sagte sie todernst. „Man macht keine Witze über Geister.“ Sie hätte es ihm nie gesagt, aber wenn es um Geister ging verstand sie keinen Spaß. Diese ganzen Gruselgeschichten machten ihr schon genug Angst, da musste man die Geister nicht noch verärgern in dem man Witze über sie machte. Als er fragte ob sie in die Einkaufsstraße wollten, schüttelte sie den Kopf. „Nimm es mir nicht übel, aber da ist mir heute einfach zu viel los. Ich möchte nicht schon wieder zwischen so vielen Menschen unterwegs sein.“, meinte sie und steckte die Karten weg, die sie wieder sorgsam in ihre Hülle gepackt hatte.

Usagi leerte ihren Teller und ihr Glas und reichte dann ihrem Freund das Geld für die Kasse. Es war eine nette Geste, dass er sie einladen wollte, allerdings würden ihre Freunde irgendwann arm sein, bei den Mengen die sie vertilgen konnte. „Wollen wir nicht lieber in den Park gehen? Da ist weniger los.“

tbc: Juuban Eislaufbahn

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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   Sa Jun 07, 2014 3:09 pm

,,Es kommt, was kommt..." Fujimaru zog eine Grimasse und zuckte mit den Achseln. ,, Gut, dass solche Tarotvorhersagen nicht verbindlich sind und ich das noch selbst in der Hand habe..." Wenn das mal bei der heiligen Feder auch so gewesen wäre, dann wäre sein Leben vielleicht normal verlaufen, ohne, dass er die anderen Reideen hätte rekrutieren müssen. Sie hätten sich das Training erspart, den Kampf gegen die Dämonen und ihren Anführer Louge, den Verlust von Reideen Hawk in der entscheidenden Schlacht in New York City. Nein, wenn er die Wahl gehabt hätte, wenn er vorher gewusst hätte, was auf ihn zukam, er hätte einen weiten Bogen darum gemacht und Arzus zum Teufel geschickt, als der weiße Adler auf seiner Fensterbank gelandet und ihm die Feder überreicht hatte. Aber leider hatte Mori es nicht besser gewusst und nun war das Kind in den Brunnen gefallen und Umtausch war ausgeschlossen. Es war jetzt schon ein paar Jahre her, er hatte seine Fähigkeiten gut im Griff und war ein versierter Kämpfer und trotzdem bereute Fujimaru seine Entscheidung manchmal immernoch...

Während er den Haarzopf löste und seine schwarzen Haare wie immer wirr vom Kopf abstanden, hörte er Bunnys Ermahnung und machte eine wegwerfende Handbewegung. ,, Wenn man an Geister glaubt, vielleicht, aber ich bin keine 5jährige." Er zwinkerte seiner Freundin zu, stellte noch ihr Glas und den Teller weg, nahm die Hälfte des Geldes, das sie ihm reichte und kassierte und reichte ihr das, was übrig war plus Wechselgeld. Als sie auf die Straße traten, wurde der junge Mann fast von der Schwüle der Luft erdrückt und knöpfte sein Hemd auf, unter dem ein schwarzes T- Shirt zum Vorschein kam. Hätte er das beim Aufstehen gewusst, dass es heute noch so warm werden würde, hätte er sich passender angezogen. Ihre Idee in den Park zu gehen, fand er gut, da konnten sie sich in die Sonne setzen und vielleicht noch ein Eis essen. Bei dem Wetter war eine Abkühlung sicher nicht das schlechteste.

,, Ja, gehen wir in den Park, dann holen wir uns ein Eis oder so..." nickte der Teenager und sah die hübsche Blondine von der Seite an. Dann machten sie sich auf den Weg in den nah gelegennen Juuban Park, der sicher, davon ging Fujimaru jedenfalls aus, bei diesem Wetter gut besucht war.

tbc. Juuban Eislaufbahn
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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   Sa Sep 06, 2014 11:01 pm

cf: Tokyo Tower

Elektra lief zielstrebig zwischen den vielen Menschen hindurch. Ihr Ziel war das Sushi Restaurant in der Fußgängerzone. Einige Passanten schauten Elektra erstaunt, manche sogar abfällig an.
Sie selbst strafte sowas mit bösen Blicken oder Augenrollen.
Beim Restaurant angekommen betrat sie dieses ohne lange zu Zögern. Sie blieb allerdings gleich bei der Kasse stehen, anstatt sich zu setzen.
"Hey.", grüßte die Lilahaarige den jungen Kerl auf der anderen Seite der Theke.
"Hey, was darf es sein?", begrüßte dieser sie.
Elektra hatte es sich angewohnt mindestens einmal am Tag hier vorbei zu schauen. Sie wusste zwar fast nichts über diese Welt, doch so gewisse Ecken in Tokyo kannte sie so langsam und lernte sie zu schätzen.
Die vielen Menschen machten ihr noch zu schaffen. Neugierige Blicke waren überall, ebenso wie unverständiges Glotzen. Schlimmer war allerdings, dass die Menschen sich ihre Haare in allen noch so seltsamen Farben färben ließen und Elektra jedes Mal sich erschrocken umschaute, wenn sie eine Frau mit blauen oder weißen Haaren sah. Das erschwerte die Suche.
Immer noch war unklar, was mit ihren Gefährten passiert war. Besonders um Rin und Prinzessin Aurora machte sie sich Sorgen, denn sie sollten den Kontakt zu den anderen Senshis herstellen.
Elektra wusste nichts über diese Welt oder ihre Beschützer. Alle Informationen waren nun nicht mehr in greifbarer Nähe.
Ebenfalls etwas irritierend war der Hype, der um Sailor V gemacht wurde. Poster, Videospiele, Accessoires usw. verkauften sich wie geschnitten Brot. Doch niemand wusste, wer diese Sailor V eigentlich war. Wenn Elektra jemanden fragte hieß es immer nur, dass sie eine Heldin sei. 
Für Elektra war es recht unverständlich, wieso sich die Sailorkriegerinnen nicht öffentlich zeigten.
Alles war völlig neu für sie. Zum Glück, so schien es jedenfalls, war sie hier sicher.
Zwar lebte sie eher am Rand der Gesellschaft, doch auf ehrliche Weise war es für eine junge Frau ohne Identität schwer Geld zu verdienen. Was Elektra besaß hatte sie denen abgenommen, die sie überwältigt hatte. Allerdings nur die, denen es ebenso wenig gehörte wie ihr.
So langsam ging Elektra das Geld von dem Dealer wieder aus, den sie gestern in einen Müllcontainer geworfen hatte. Es hatte nicht lange damit gedauert ihn zu beobachten, bis sie begriffen hatte, dass der Kerl unter der Hand etwas verkaufte, das nicht nur illegal war, sondern auch abhängig machte. Und wer kein Geld hatte brauchte gar nicht erst zu betteln. Vor ihrem inneren Auge hatte sie immer noch das Gesicht des armen Kerls, der an diesem Tag statt seiner Dosis ein paar Schläge bekam, weil er das Geld nicht hatte.
Elektra war nicht stolz darauf, was sie getan hatte, doch für sie war dieser miese, kleine Ganove nicht mehr als ein bösartiger Mensch, der andere ausnutzte.
Elektra kramte in ihrer Hosentasche nach den letzten Scheinen, die ihr nach dem Kauf von Klamotten, Essen usw. geblieben waren. Am meisten ärgerte sie sich über das Geld, welches für das Funkgerät drauf gegangen war, denn offenbar schien es nicht wirklich viel zu bringen darüber nach Hilfe zu suchen.
"Mach mir eine 16er-Box. Aber frisch bitte.", antwortete sie und legte ein paar Scheine auf den Tresen. 
"Dauert ein Momentchen. Setz dich doch.", entgegnete der junge Mann, während er die Kasse bediente.
Elektra sah sich schweigend um und setzte sich in der Nähe des Tresen auf einen der dunklen Holzstühle mit dem roten Stoff. Ein wenig gelangweilt und nachdenklich stützte sie ihren Kopf mit einem Arm ab und tippte mit den Fingern der freien Hand leicht auf den Holztisch.
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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   So Sep 07, 2014 2:05 am

cf: Starlight Studios

Yaten ging es anfangs ähnlich. Als er mit seinen 'Brüdern' auf der Erde ankam, wirkte alles überall unglaublich überfordernd. Mittlerweile hatte er sich sowohl an das Chaos als auch an die Menschen gewöhnt. Woran er sich allerdings nie gewöhnen wird...waren Fangirls. Gott sei Dank war  er mit einem Hut, den Haaren darunter zusammengebunden versteckt und Sonnenbrille, relativ sicher.  Nachdem er das Studio also verlassen hatte, schlenderte er durch die Straßen und war sich nicht ganz sicher wohin er wollte, aber nachdem er merkte, das seine Tarnung ganz gut funktionierte schlug er de Weg in die Einkaufsstraße ein. Er wollte einfach mal an den Läden vorbeilaufen und da rein gehen, wo sein Bauchgefühl sagte: Ja!

Was er nicht bedacht hatte, waren unfreundliche Rambo's. Direkt vor dem Laden sollte es passieren. Er wäre vermutlich vorbei gegangen, wenn nicht plötzlich ein Gast aus der Sushi Bar getreten wäre und ihn anrempelte. Er strauchelte, der Hut fiel und das Haar lockerte sich und hing schließlich in seinem üblichen Pferdeschwanz den Rücken hinab. Ehe ihn jemand wirklich sah und erkannte schnappte er sich seinen Hut und rutschte flink durch die Tür in die Sushi Bar. „Ungehobeltes Pack...“ knurrte er. Ja aber das passte wieder. Seine Laune war ja ohnehin schon angekratzt und dann musste ihm da noch so ein Vollidiot vor die Nase laufen. Nun gut. Er drehte das Haar wieder ein und stopfte es erneut unter den Hut, der wieder auf seinem Kopf lag, aber dafür verschwand nun die Sonnenbrille aus seinem Gesicht und entblößte die hellen, limonengrünen Augen. Mit einer beiläufigen Bewegung, klemmte Yaten die Brille an das helle Hemd und trat nun endlich an die eigentliche Bar heran, statt weiter im Eingang direkt an der Tür zu stehen.

Okay, wäre jetzt nicht unbedingt sein favorisiertes Lokal gewesen, aber wo er nun schon einmal da war, warum auch nicht. Er sah sich nur sehr halbherzig um, blieb damit auch für eine kurzen Moment bei Elektra hängen, grüßte sie aber nicht direkt, wenn man von einem sehr knappen Nicken mal absah ehe sich seine Augen schlussendlich dem Angebot  der Bar zu wanden. Er überflog die Gerichte und zog dabei nachdenklich die Nase kraus. „Eh hi..“, begann er dann schließlich, als er sich offenbar entschieden hatte. „Einen Ginseng und eine Bentoplatte, bitte.“ folgte die Bestellung schließlich, als er die Aufmerksamkeit des jungen Mannes hinter der Theke bekommen hatte. Es wurde mit einem Nicken abgetan und Yaten ließ sich einen Tisch weiter, neben der jungen Frau mit den lilanen  Haaren nieder, nachdem er sich zwei Stäbchen geschnappt hatte. Wie das so war, wenn man auf sein essen wartete, begann er mit einem Stäbchen zu spielen und es zwischen den Fingern wieder und wieder rotieren zu lassen. Geschickte Finger, das musste man ihm wohl lassen. Die Augen waren dabei gar nicht auf sein Tun gerichtet sondern lagen eher auf der Glasscheibe hinter der Theke, wo er auf die Straße blicken konnte, von der er gerade kam.


Zuletzt von Yaten Kou am Di Sep 09, 2014 1:38 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   So Sep 07, 2014 3:54 am

Elektra blickte kurz auf, als jemand an ihr vorbei lief und sich schließlich einen Tisch weiter hinsetzte. Während der junge Mann auf sein Essen wartete spielte er gelangweilt mit seinen Essstäbchen. Ein seltsam kribbelndes Gefühl begann langsam in Elektra aufzusteigen. Erst dachte sie es wäre nur der Hunger, doch nun fiel ihr auf, dass es nicht das gleiche Gefühl war.
Sie hörte sofort auf mit den Fingerkuppen auf die Tischplatte zu trommeln und richtete sich auf. Ihr Blick schweifte in der Bar umher. Das Gefühl blieb jetzt gleich stark und so langsam wurde Elektra nervös.
"Kann sie mich spüren?", fragte sich Elektra und schaute sich nach einer Frau um, die ebenfalls umher blickte.
Doch niemand kümmerte sich um seine Umgebung.
Ein wenig unsicher fragte sich Elektra, ob sie sich nicht irrte. Noch einmal blickte sie in die Runde.
"Eine 16er-Box.", hörte Elektra den Typen hinter der Bar in ihre Richtung sagen.
Elektra ließ ab davon nach ihr Ausschau zu halten und erhob sich.
"Danke.", antwortete Elektra und nahm die Tüte mit der Plastikbox entgegen.
Für einen Augenblick blieb sie noch stehen. Mit einem vorsichtigen Blick schaute sie über ihre rechte Schulter zu dem jungen Mann, der auf sein Essen wartete.
Sein Blick ging Richtung Fenster nach draußen.
Einen Moment betrachtete sie die hellgrünen Augen des Kerls und überlegte, ob sie ihn ansprechen sollte.
"Ach, sei es drum..."
Leicht genervt über ihre eigene Entscheidung wandte sie sich um und kam auf den Kerl um.
Das Gefühl war immer noch da. Sie war irgendwo hier.
"Ähm... hey.", begrüßte Elektra den Typen und hob grüßend die Hand, als sie in der Nähe seines Tischs stehen blieb.
Für fast eine Minute schwieg sie, bevor sie weiter sprach.
"Seine Augen sind tatsächlich hellgrün! Hellgrün! Sowas habe ich noch nie gesehen! Irgendwie ... das gibt jedenfalls einen Grund ab, wieso ich mit ihm reden könnte.", dachte sie sich.
"Gehst du hier öfter essen?", versuchte sie ein Gespräch zu beginnen auf der Basis ihres bisherigen Wissens über ihn.
"Wenn sie das Geschäft verlässt, merke ich das und dann folge ich ihr!", schmiedete Elektra ihren Plan zu Ende.
Innerlich ärgerte sie sich nur darüber, dass sie nicht aufgepasst hatte, wer in den letzten Minuten die Bar betreten hatte, da sie mit dem Rücken zur Tür gesessen hatte. Sie hatte es auch erst jetzt bemerkt, jenes Gefühl, dass ihr sagte, dass hier jemand mit besonderen Kräften war.
Jemand, der in Elektra Hoffnung aufkeimen ließ doch noch Kontakt zu den Senshis aufnehmen zu können.
Ihr war nicht bewusst, dass ihr Alibi für ihr Warten bereits das Ziel war.
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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   So Sep 07, 2014 11:31 am

Direkt nachdem Elektra ihre Box bekommen hatte, kam der gute Mann zu ihm und stellte seinen Ginseng Tee auf den Tisch.  Yaten bedankte sich brav und legte die Eßstäbchen zur Seite, damit er das Runde Tongefäß in die Hände nehmen konnte. Die Wärme floß in seine Finger und Yaten schloß einen kurze Moment die Auge, so das er gar nicht mitbekam, wie sich Elektra aufmachte. Die Augenlider hoben sich wieder und sahen ihr einen kurzen Moment nach, einfach nur weil er auf ihre Bewegungen regierte, als sie gehen wollte. Dabei schon erwischte er ihren Blick und sah ihr kurz direkt in die Augen, doch man konnte schon beinahe sagen, er flüchtete aus ihrem Blick und wand den Kopf zur Seite, sah wider auf die Sushibar, wo sein Bento gerade zusammengestellt wurde.

Er hatte gehofft, das sie einfach ging, denn automatisch hielt er sie für ein Fangirl, das ihn nun erkannt hatte. Das hatte nicht einmal was mit Überheblichkeit zu tun, sondern einfach mit der Erfahrung, das man in der Öffentlichkeit sich selten Bewegen konnte ohne das man früher oder später entdeckt wurde und es dann immer in einen offiziellen Rahmen gedrängelt wurde. Sie hatte sich ihm wieder zugewendet und spätestens als sie ihn ansprach, wurde es amtlich, das sie nicht vorhatte einfach zu gehen. Der nächste Atemzug wurde tief in die Lungen gezogen und einen Moment hielt er die Luft an als er de Kopf zu Elektra drehte und ihrem Blick erneut begegnete. Doch er stellte etwas entscheidendes fest. Es fehlte diese Euphorie in ihrem Blick, die Fangirls einem entgegen schmissen. Sie war eher ruhig und entspannt. Das war schon einmal ein wenig angenehmer.

„Hm?“, entgegnete er auf ihre Begrüßung...und dann stand sie da und schwieg. „eh?“ Verwirrt hoben sich die schlanken Brauen während er wartete, das sie weiter sprach. Fällt ihr nichts ein? Er wollte gerade etwas sagen, da fand sie offenbar ihre Stimmung wieder. Nun war er nicht mehr sicher, ob er es mit jemanden zu tun hatte, der wusste wer er war...oder nicht...Das war so eine Frage, die er eher nicht zu hören bekam. Außer von Leuten, die einen Bericht über ihn schreiben wollten. Was ist die Lieblingsessen, wo isst du gern...blabla...Hmmm „Nein, eigentlich...ich bin eher gar nicht in dieser Ecke hier.“ Das entsprach sogar völlig der Wahrheit. Wann hatte er schon einmal die Gelegenheit, in Ruhe, in einer kleinen Sushi Bar zu sitzen.

Ja, das giftige, hell Grün seiner Augen war ziemlich einzigartig – leider auch genau darum oft ein sehr deutliches Kennzeichen von Yaten. Aber hier drin war das Licht nicht so hell, dadurch strahlte das Grün auch nicht ganz so krass. Es wäre vermutlich höflich, sie nun, da sie ihn schon angesprochen hatte, zu bitten sich zu ihm zu setzen aber Yaten hatte nicht die Laune um wirklich höflich zu sein. Stattdessen sah er sie lieber abwartend an. Sie wollte ja nun gewiss nicht nur wissen, ob er öfter hier her kam. Während er auf den nächsten Impuls wartete, nahm er einen kleinen Schluck von seinem Tee. Wenigstens das entspannte ihn gerade ein wenig.
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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   So Sep 07, 2014 10:14 pm

Elektras rechte Augenbraue hob sich leicht, als der junge Mann sich ihr zuwendete mit einer Begeisterung, die fast an die von Elektra heran reichte. Nämlich gar keine.
Allerdings stockte er dann doch und behielt wohl so manch genervtes Wort für sich.
Für Elektra schien er eigentlich nicht reden zu wollen, aber als er sie angesehen hatte schien er auf einmal nicht mehr so sehr genervt und antwortete ihr sogar recht normal.
Das überraschte Elektra dann wieder ein wenig, denn die meisten Menschen beantworteten Fragen eines Punkergirls nicht gerade mit Freundlichkeit.
"Ich mag das Sushi hier.", antwortete sie und hob die Tüte ein klein wenig hoch.
Elektra blieb vorsichtig und ließ sich vorerst auch nichts anmerken.
"Was verschlägt dich dann hierher, wenn du eigentlich nie hier bist?", fügte Elektra an.
Ihr Gesichtsausdruck blieb weiterhin recht neutral bis auf ihre leicht hoch gezogene, rechte Augenbraue, welche ein leichtes Interesse signalisierte.
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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   So Sep 07, 2014 10:29 pm

Er hatte es schon mit einer Menge ausgeflippter Menschen zu tun. Wenn er einen deutlichen Vorzug hatte, dann das er Menschen nicht nach ihrer Schale beurteilte sondern nach ihrem Verhalten. Hätte sie ihn nun nach einem Autogramm gefragt, wäre jede Neutralität und jeder Funke Interesse, sich weiter mit ihr zu unterhalten, hinfort gespült worden. Aber so war es eben nicht und genau das hellte seine Stimmung um einige Nuancen auf, was de Wandel erklärte, der sie so überraschte. Auf ihre Frage hin konnte er gar nicht anders, als einen Augenblick zu schmunzeln. „Der Hunger und ein unfreundlicher Typ, der mich vor der Tür angerempelt hat.“, entgegnete er mit einem eigentlich sehr angenehmen, leicht schelmischen Grinsen, als würde er im Geiste sarkastisch hinzufügen 'Die spannende Einrichtung sicher nicht...'

„Dann vertrau ich mal deinem urteilen.“, fügte er mit einem scherzendem Zwinkern hinzu. Wieder nippte er an dem heißen Tee und warf eine Blick zur Theke – oder eher zur Glasscheibe dahinter. Es war ein echt schöner Augusttag. Regen wäre ihm gerade irgendwie zwar lieber, aber es war ja auch so ganz schön. Allerdings würde er wohl eher bald nach Hause fahren...ein wenig im Garten am Pool launchen...klang einladend.
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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   So Sep 07, 2014 11:29 pm

Elektra merkte nun wie freundlich der Typ wurde. Er war also nicht allgemein gegen Gespräche.
Elektra lachte leicht.
"In dieser Gegend muss man sich durchschlängeln und am besten nicht auffallen.", antwortete Elektra grinsend.
Der Kerl blickte wieder hinüber zur Theke, während Elektra hinzufügte:
"Am besten kontrollierst du deine Taschen, dass der Kerl dir nichts geklaut hat."
Elektra kannte die Methode des Anrempelns noch aus ihrer Zeit auf den Straßen in Neonida.
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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   Mo Sep 08, 2014 12:05 am

Yaten schmunzelte etwas. „Zumindest, wenn man einen Grund hat nicht aufzufallen?“ Er hatte zwar, aber das musste er ihr ja nicht auf die Nase binden, da sie ihn entweder nicht kante oder nicht erkannte. Das konnte um seinet Willen auch so bleiben. Er fragte mit seinen Worten allerdings zeitgleich nach ob sie eine Grund hatte um nicht aufzufallen.

Allerdings alarmierten ihre Worte ihn tatsächlich und seine Hand rutschte zu den Taschen. Nach eiem kleinen Prüfmoment wirkte er erleichtert und zog das Smartphone aus der Tasche. Ein kurzer klick, ein Blick auf die Zeit und auf die kleine Anzeigezeile ließ ihn dann schmunzeln. Eine Nachricht. Aber er sah jetzt nicht nach. Es war vermutlich Taiki oder Seiya und das musste ja niemand mitlesen. Elektra war nahe genug um es eventuell lesen zu können.

Somit verschwand das Handy wieder in der Tasche. »Bento ist fertig«, hörte er den Mann hinter der Theke sagen und damit stand er auf und holte die schwarze Börse aus der Innenseite seiner Jackentasche. Er bezahlte prompt und ließ sie wieder verschwinden ehe er sich mit der Platte zurück an den Tisch setzte und die Eßstäbchen griff. „Wolltest du da stehen bleiben oder gehen ? Wenn nicht..da ist noch ein Platz frei.“ Er deutete auf dem Platz neben seinem und begann zu essen.
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BeitragThema: Re: Yens' Sushi- Bar   Mo Sep 08, 2014 5:09 am

Elektra zog den Mund für einen Augenblick noch ein wenig breiter und lachte leise. Dann hob sie ihre Arme leicht und zuckte langsam mit den Schultern, während sie kurz die Augenbrauen hochzog.
Mit so wenig Mühe ließ sich klar machen: Ich weiß, aber schon ok. Es macht mir nichts aus.
Tatsächlich griff der Kerl nach seinem Tascheninhalt, schien dann sehr erleichtert zu sein, als noch alles da war.
Er tatschte nur kurz auf seinem Smartphone herum, bevor er es wieder weg steckte. Als Elektra das Smartphone erblickte dachte sie sofort daran wie viel Geld der Kerl wohl besaß, wenn er so ein schickes Modell sich leisten konnte. Oder kam es ihr nur so vor?
Sie schwieg allerdings erst einmal und legte stattdessen die freie Hand auf die Lehne des Stuhls gegenüber von dem Kerl.
Wie auf Stichwort fragte er sie, ob sie entweder stehen, gehen oder sitzen wollte.
"Ähm...", machte Elektra und ihr Lächeln verschwand.
Sie schaute sich noch einmal um, bevor sie sich wieder dem Typen zuwendete.
"Ich weiß nicht recht. Eigentlich war ich nur kurz hier zum Essen holen und...", begann sie und hob die weiße Plastiktüte leicht hoch, dass sie leise raschelte.
"Mist, ich kann ihm ja schlecht sagen, dass ich wegen einem GEFÜHL noch hier bleiben und warten will!", fluchte sie innerlich.
Doch sie konnte auch nicht einfach Platz nehmen. Sie kannten sich ja überhaupt nicht.
So langsam bekam sie ein leicht schlechtes Gewissen den armen Kerl nur als Alibi zu benutzen. Er schien ihr nämlich jemand zu sein, der etwas Smalltalk brauchen könnte.
Da kam ihr DIE Idee.
"Also, wenn du gerne noch etwas reden möchtest könnte ich dir einen etwas schöneren und ruhigeren Ort hier ganz in der Nähe zeigen!", schlug sie vor und lächelte leicht.
"Also... wenn du nichts dagegen hast."
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